Gelsenkirchener Dennis Patro bei Urbanatix dabei

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Sie haben es in das URBANATIX-Ensemble 2015 geschafft: Die Streetart-Neuzugänge (v.l.) Mose Sohst (Tricker aus Hattingen), Leroy-Sascha Guse (Parkour-Läufer aus Bochum), Zena Sakata (Tänzerin aus Düsseldorf), Dennis Patro (Parkour-Läufer aus Gelsenkirchen) und Alicia Pörsel (Tänzerin aus Düsseldorf). (Foto: Oliver Nauditt)
 
Dennis Patro im Porträt. (Foto: Oliver Nauditt)
Gelsenkirchen: Stadtspiegel Gelsenkirchen |

Man kann versuchen, Hindernissen auszuweichen und drum herum zu laufen. Oder man steigt spektakulär und mit voller Geschwindigkeit drauf und springt mit einem Vorwärts-Salto wieder herunter. Letzteres bevorzugt Dennis Patro , der als einziger Gelsenkirchener bei „Urbanatix“ mitwirken darf.

Urba... was? Angefangen als eines der Hauptprojekte der Stadt Bochum für die Ruhr 2010, hat sich die Show mittlerweile zu einer Darstellung verschiedenster Stars der Streetart-Szene, internationalen Artisten und Choreographen für tausende von Zuschauern entwickelt. Breakdancer, Beatboxer, Biker und Freerunner/Parkour sorgen für eine spektakuläre und bunte Show.

Vom 14. bis 23. November steigt mittlerweile die sechste Auflage auf der Bühne der Jahrhunderthalle und mit Dennis Patro ist ein Gelsenkirchener mittendrin, statt nur dabei. „Ich bin sehr stolz dabei sein zu dürfen und vor bis zu 3.000 Zuschauern aufzutreten. Parkour wird immer bekannter und man kann durchaus eine Art Vorbild für andere sein“, freut sich Patro schon auf seine Auftritte.

Neun Urbanatix-Auftritte in sieben Tagen

Von denen wird es in den knapp zehn Tagen jeden Tag einen geben, am Wochenende sogar gleich pro Tag zwei! Der Chemie-Student befürchtet, dass die zwei Shows an einem Tag über 90 Minuten anstrengend sein werden. „Es macht aber Spaß und ist ein tolles Hobby, das ein tolles Gemeinschftsgefühl vermittelt und mir auch viele neue Freundschaften gegeben hat“, so Patro weiter.

Gemeinsam mit neun anderen Künstlern aus der „Freerunner/Parkour“-Gruppe werden Hindernisse spektakulär überwunden. Die anderen Gruppen werden die Show immer parallel untermalen. Dabei hätte Patro selbst bis vor wenigen Jahren überhaupt nicht damit gerechnet, hier einmal zu landen. „An Sport habe ich eigentlich immer eher weniger gedacht. Ich habe dann mit 19 angefangen, mich im Parkour zu versuchen, wo es erst einmal nur gilt, möglichst schnell von Punkt A nach B zu kommen“, erinnert sich der 21-Jährige zurück.

Dennis Patro: „Als Freerunner war ich zunächst unfähig“

Das Free Running ist im Prinzip eine Weiterentwicklung des Parkours. „Hier soll es schöner aussehen. Dabei ist aber jedem freigestellt, mit welchen Moves er oder sie die Hindernisse überwindet. Jeder hat da seinen eigenen Style.“ Dabei muss Patro lachen, als er an seine Anfänge zurückdenkt. „Ich habe zunächst auch nur Parkour gemacht, weil ich für Freerunner unfähig war.“ Dabei gilt Parkour durchaus als technisch anspruchsvoller, weil man beispielsweise auch exakt auf eine dünne Stange springen muss.

Doch Patro entwickelte sein Talent immer weiter. In Ückendorf wohnhaft, war es für ihn ein Katzensprung, mit seinem Freund Leroy im benachbarten Wattenscheid vor zwei Jahren zunächst viel zu trainieren, später auch immer häufiger an Workshops teilzunehmen und immer mehr dazu zu lernen. Mittlerweile trainiert Patro auf 1.300 Quadratmetern und mit etwas mehr als 40 anderen Künstlern mehrmals wöchentlich hart in einer ehemaligen Kinderspiele-Fabrik, um eine gute Choreografie einzustudieren. Schließlich bringt jede Gruppe ihre eigenen Bewegungen mit. Am Ende zählt es, ob alle im Takt sind und sich passend zur Melodie bewegen. Damit „Urbanatix - Outside the box“ ein Erfolg von Künstlern aus ganz NRW wird. Und mittendrin der Gelsenkirchener Dennis Patro!

BILDERGALERIE „Urbanatix - Outside the box“

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