Stadt stellt Imagekampagne vor: Ohne GE geht's nicht

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Dr. Christopher Schmitt (2.v.l.) mit Vertretern der Wirtschaft und den Plakaten, die demnächst in den 15 größten deutschen Städten zu sehen sein werden. Fotos: Gerd Kaemper

Eine groß angelegte Anzeigenkampagne im Handelsblatt, Citylight-Plakate in den 15 größten deutschen Städten und Online-Werbung: So wollen Wirtschaft und Wirtschaftsförderung auf den Standort Gelsenkirchen positiv aufmerksam machen. Motto: „Mit uns wird‘s was.“

„Ohne uns fehlt samstags der Kick“: Na, diesen Spruch versteht man auf Anhieb und das hat man immer gewusst...
Aber „Ohne uns fliegt ihr nicht nach Mallorca.“ oder „Ohne uns schmeckt der Sommer nur halb so gut.“ oder „Ohne uns könnt ihr digital keinem trauen“ sind Sätze, die sich auch mancher Gelsenkirchener nicht ohne weiteres zu sagen traut. Dabei stimmen sie alle, denn jeder zweite Liter Flugbenzin, der in Düsseldorf getankt wird, wird bei der Ruhr Öl GmbH in Gelsenkirchen hergestellt. 4,8 Millionen Eiswaffeln werden täglich in Gelsenkirchen bei Oexmann gebacken, die Firma ist damit Europas Marktführer, was auch an ihrem verkehrsgünstigen Standort liegt. Und die Firma cryptovision aus Gelsenkirchen entwickelt sichere elektronische Identitäten, die weltweit genutzt werden.

Kampagne mit bundesweitem Fokus

„Es wird eine Kampagne, die sich an Entscheider richtet, an Unternehmer und sie hat einen bundesweiten Fokus“, erklärt Dr. Christopher Schmitt, Vorstand für Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen. „Und es ist die bisher erste, die Gelsenkirchen mit diesem Fokus konzipiert hat.“
Es geht um Imageverbesserung. „Die Kampagne ist Grundlage für die weitere Positionierung des Wirtschaftsstandortes Gelsenkirchen in den kommenden Jahren“, fasst Markus Schwardtmann, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt, zusammen. „Wenn man etwas mit Fug und Recht behaupten kann, dann ja wohl, dass man in Gelsenkirchen gut arbeiten kann“, findet Oberbürgermeister Frank Baranowski. Es werde Zeit, dass man das, was hier gut läuft, nach außen trägt. Das ist so. Und dass Baranowski bei der Vorstellung der Kampagne im Kunstmuseum den Flughafen Düsseldorf gleich mal zum Flughafen Gelsenkirchen macht, das bringt Beifall. Und seine schmunzelnde Einschätzung: „Man soll den Visionen keine Grenzen setzen.“ Stimmt sicher, allerdings wäre es zunächst schön, wenn die Imagekampagne ihr Ziel, Gelsenkirchen nach außen positiv zu präsentieren, mit dem, was zurzeit Status Quo ist, erreicht: „Mit uns wird‘s was.“
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