Waage-Gebäude:" Abriss ist teuerer als die Renovierung"

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Gelsenkirchen: Das Waagegebäude muss Erhalten bleiben | Quelle Horster Familien post 03.08.2017

Der Kampf um den Erhalt des Waage-Gebäudes scheint erlahmt zu sein. Das aber ist ein Trugschluss! Im Hintergrund gibt es viele Bemühungen, Gespräche und Verhandlungen mit dem Eigentümer VIVAWEST.

Der Handwerksmeisterverein Horst hatte Gelegenheit, sich den baulichen Zustand des Gebäudes näher anzusehen. Mit dabei waren Zimmermann-Meister Klaus Alfs, Dachdecker-Meister Werner Freund, Architekt Reinhard Christfreund sowie Innenarchitekt Hans-Georg Kouker.
Vorsitzender Kouker: „Unsere Aufgabe bestand darin, realistisch zu beurteilen, in welchem Zustand sich der Dachstuhl und das erste Obergeschoss befinden. Danach waren wir uns einig, dass der Erhalt des Waagehauses definitiv erstrebenswert und machbar ist.“
Architekt und Handwerksmeister waren sich einig, dass eine Renovierung erheblich preiswerter ausfallen würde, als das Gebäude abzureißen.

Der „Runde Tisch Horst“ hat mit VIVAWEST einen Übergabetermin für die gesammelten Unterschriften an deren Geschäftsführer Giesen vereinbart. Anschließend wird es einen Ideenaustausch geben. Außerdem hat es zwischen VIVAWEST und dem runden Tisch ein Gespräch über den Nachhaltigkeits-Kodex des Unternehmens gegeben.
Zudem ist im September eine „Werkstatt“ mit Vertretern von VIVAWEST, dem runden Tisch, der Stadtverwaltung und GEKITA geplant. Dabei will man über die unterschiedlichen Vorstellungen zur weiteren Nutzung des Waagehauses diskutieren und einen Blick in die Zukunft wagen.
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