250 gefüllte Rucksäcke für Internationale Förderschüler

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Gelsenkirchen: wissenschaftspark |

Kürzlich wurden im Kommunalen Integrationszentrum Gelsenkirchen (KIGE), Munscheidstraße 14, 250 Rucksäcke mit einer Schulerstausstattung durch KIGE-Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder des Fördervereins des KIGE gepackt, die inzwischen an internationale Förderschüler übergeben wurden.

Die Idee hatte Dr. Manfred Beck


Die Idee dazu kam durch Stadtrat Dr. Manfred Beck, Vorstand für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration, der die Vertreter der in Gelsenkirchen ansässigen Serviceclubs, Mitarbeiter des KIGE und den Förderverein des KIGE eingeladen hatte, um über die finanzielle Stärkung des Notfallfonds, den der Förderverein des KIGE e.V. vor einem Jahr eingerichtet hat, zu beraten.

Ein Fonds für Notfälle


Dieser Notfallfonds war eingerichtet worden, um in Notlagen, in denen keine anderen Mittel zur Verfügung stehen, unbürokratische Hilfe leisten zu können. Die Anregung zu einer konzertierten Aktion war auch aus der Mitte der Serviceclubs gekommen.
In der Zwischenzeit sind in dem Notfallfonds 10.000 Euro von den Rotariern, Lions-Clubs, Soroptimisten und Inner Wheel gesammelt worden und größere Summen sollen noch gespendet werden.
Nun wurden 8.700 Euro aus dem Fonds augewendet, um die Rucksäcke anzuschaffen. Die Restsumme verbleibt im Notfallfonds, um gerade in der jetzigen Situation für Notlagen gerüstet zu sein. So kann es sein, dass angesichts der Flüchtlingssituation weitere niederschwelligen Sprachkurse daraus ermöglicht werden müssten.

Weitere Aktionen sind in Planung


Auch über diese „Schulrucksack-Aktion“ hinaus ist der Förderverein des KIGE aktiv und hat zum Beispiel einen Malwettbewerb zum Thema „Zukunft“ für die internationalen Förderklassen ausgeschrieben. Ende November soll damit eine kleine Ausstellung im Plenarsaal des Wissenschaftsparks bestückt werden.
Derzeit werden auch Bücherkoffer für diese Klassen und die niederschwelligen Sprachkurse zusammengestellt, um auf diesem Wege für angemessene Lektüre zu sorgen.
Aus den eigenen Mitteln des Fördervereins, der sich über Mitgliedsbeiträge finanziert, soll für das Projekt „Berufsfelderkundung für Flüchtlinge“ eine Honorarkraft beauftragt werden, um qualifizierten Flüchtlingen Plätze für ein Praktikum bzw. eine Hospitanz zu vermitteln.

Interessierte Mitstreiter sind im Förderverein immer willkommen


Übrigens: Wer Interesse an der Mitarbeit im Förderverein hat, kann sich jederzeit im Wissenschaftspark an der Munscheidstraße 14 beim Kommunalen Integrationszentrum darüber informieren und erste Kontakte knüpfen.
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