Sprachlosigkeit mit Projekt Meryem überwinden

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(Foto: Gerd Kaemper)
Gelsenkirchen: Gelsenkirchen | Das "Projekt Meryem" vom Verein RE/init feierte seinen Abschluss des ersten Durchgangs. Ein Jahr lang haben 30 türkische Frauen an dem vom Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen finanzierten Projekt teilgenommen und damit Neuland betreten. Denn bislang waren sie in Gelsenkirchen nicht gut integriert, Themen rund um den Beruf waren ihnen völlig fremd. Es bestand zudem wenig Kontakt zur deutschen Gesellschaft, bei Behördenangelegenheiten, Kita- oder Schulveranstaltungen, Arztbesuchen und so weiter herrschte oftmals Sprachlosigkeit, die Frauen benötigten Unterstützung.
Nach knapp einem Jahr im "Projekt Meryem" haben sich die Frauen verändert, ihr Leben hat sich verändert. Und das Leben ihrer Familie. Die Frauen haben ihre Deutschkenntnisse erheblich verbessert durch die Tätigkeiten in den Projektwerkstätten und Ausflüge und sie haben durch Expertengespräche neue Kompetenzen erlangt, die zu positiven Selbstwertveränderungen führten. Die Erfahrung von Teamgeist, Anstrengung und Erfolg wirkt identitätsstiftend. Soziale Teilhabe war hier ein Ziel und im Projekt ist es gelungen, Veränderungsprozesse anzustoßen.
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