Gladbeck im Zeichen des Heavy Metal: Festival lockt 150 Gäste

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Beim Auftritt der Gelsenkirchener von „Resistor“ flogen weit mehr als nur die Löcher aus dem Käse. Rund 150 Gäste lockte das Thrash-Metal-Festival „Metal in Mitte“ in den Dröhnschuppen. (Foto: Kariger)
Gladbeck: Friedrich-Ebert-Straße 10 | Da wackelte der Dröhnschuppen: Beim Thrash-Metal-Mini-Festival „Metal in Mitte“, das die Gladbecker Band „Teutonic Slaughter“ auf die Beine gestellt hatte, blieb bei den angereisten Freundinnen und Freunden des brachialen Heavy Metal keine Langhaarmähne ungeschüttelt, kein Nackenmuskel unversehrt.

Mit einem Diskussionsforum wollten die Gladbecker Musiker auch interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu einladen, im Gespräch mehr über Musik und Kultur der Kuttenträger zu lernen. „Die Vorbereitungen dafür waren getroffen, doch niemand ist erschienen. Vielleicht hat ja das alleinige Angebot der Diskussionsrunde gereicht, um die Vorurteile der Leute verfliegen zu lassen“, meint Sänger und Gitarrist Philip Krisch. Zufrieden können er und seine Mitstreiter nämlich trotzdem sein: Mit 150 verkauften Tickets war die Show nahezu ausverkauft.

Kreisende Köpfe, fliegende Haare


Die Stimmung war ausgelassen und friedlich, so dass die Thrash-Metaller „Resistor“ aus Gelsenkirchen leichtes Spiel hatten, das Publikum mit ihren druckvollen und energiegeladenen Songs mitzureißen. Im Anschluss war es an „Teutonic Slaughter“, die Stimmung nochmals anzuheizen. Mit ihrem Thrash Metal der alten Schule begeisterten sie nicht nur jüngere, sondern auch gestandene Rocker älteren Semesters. „Die Resonanz war stark. Köpfe kreisten, Haare flogen und Füße stampften - Heavy Metal pur“, erinnert sich Krisch begeistert.

Metal-Legende aus Essen


Zur Krönung des Abends hatten die Gladbecker noch besondere Gäste in den Dröhnschuppen geladen: Die Thrash-Metal-Legenden von „Darkness“ aus Altenessen zeigten den Metal-Fans zum Abschluss, dass sie im Laufe der jahrzehntelangen Bandgeschichte weder aus der Übung gekommen sind noch die Lust an der Musik verloren haben. So fühlten sich auch altgediente Metaljünger am Ende des Festivals in eine goldene Zeit zurückversetzt: „Es war wie in den Achtzigern. Total Old School.“
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