Fachgerechte Baumschnitt-Aktion Apfelwiese (Hundewiese) in Stadtmitte

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Baumschnitt an der Apfelwiese war fällig. Kleingartenanlagen-Fachberater/innen waren vor Ort, die Triebe zu entfernen. Foto: Kariger
 
Die rücksichtslose Sauerei auf der Apfelwiese in Stadtmitte nimmt kein Ende. Obwohl bekannt ist, dass die Hinterlassenschaften von Hunden zu entsorgen sind, ist es für spielende Kinder z. B. eine Zumutung, Fallobst zur Apfelernte im Hundedreck aufsammeln zu lassen. Unmittelbar in Nähe der Apfelwiese befindet sich ein Kindergarten. Foto: Kariger

Gladbeck: Baumschnitt-Aktion Apfelwiese | Die zum Gedenken an das Gladbecker Appeltatenfest eingerichtete Apfelwiese in der Innenstadt an der Ecke Friedrichstr./Goethestr. mit ihren Apfel-Obstbäumen erfuhr jetzt wieder ihren obligatorischen Baumschnitt, der alljährlich vorgenommen werden muss.

Vom Kleingartenverein im Linnerott waren der Fachberater Andreas Lange, der 2. Vorsitzende Marc-Andre Domienik und die 1. Vorsitzende Heike März, vom Bezirksverband die Fachberaterin Marie-Luise Bergendahl und der Fachberater vom Nordpark, Erhard Krüger, die fleißig mit Leiter und Ast-Schere den Wassertrieben an den Apfelbäumen zu Leibe rückten.

Ebenfalls eine Abordnung ehemaliger- sowie auch der amtierenden Appeltatenmajestät 2014/15, Andrea Sommerfeld, sorgte für das Wohl der anwesenden Kräfte in Form von belegten Brötchen, die sie zubereitet hatten. Auch Kuchen und Getränke wie Kaffee/Tee/Säfte und Wasser, wurden von den ehemaligen Appeltatenmajestäten einschl. amtierender den fleißigen Helfer/innen auf der Apfelwiese gereicht.

Apfelwiese = Hundewiese,

ein leidiges Thema an der Ecke Friedrichstr./Goethestr.:
Wünschenswert wäre es, wenn restlos alle Anlieger der Apfelwiese verantwortungsbewusst darauf achten würden, dass jede/r Hunde-Halter/in entweder eigene Hundekot-Beutel oder die vom Tütenspender nach "Hunde-Geschäft" entnehmen und benutzen.

Es kann nicht angehen, dass sich immer wieder rücksichtslose Bürger/innen unter Hundehaltern befinden, die am Bürgersteig "unschuldig/wegguckend" stehen, um ihre Tiere an der mehr oder weniger langen Leine auf der Wiese ihr Geschäft verrichten lassen und um sich dann anschließend still und heimlich, bzw. rücksichtslos vom "Acker" zu machen, ohne für Sauberkeit zu sorgen.
Auch wichtig: Direkt hinter der (Hunde-) Apfelwiese und dem Parkplatz befindet sich übrigens ein Kindergarten.

Umwelt-Sheriffs gerieten mit Schuhen in die Tretminen

Wer jetzt die Apfel/Hundewiese vermüllen lässt, verhält sich erfahrungsgemäß zu Zeiten der Apfelernte auch nicht anders. Da darf man es Kindern im angrenzenden Kindergarten nahe der Apfelwiese nicht zumuten, sich nach eventuellem Fallobst auf der von Hunde-Kot teilweise übersäten Apfel-Wiese zu bücken.

Die Umwelt-Sheriffs, eine Umweltschützergruppe des Caritasverbandes, die sich bereits vor 20 Jahren gegründet hatte und im gesamten Stadtgebiet aktiv sind, hatten alle Mühe, die Wiese vor dem Baumschnitt halbwegs von Hunde-Hinterlassenschaften zu befreien. Und doch wurde innerhalb weniger Minuten nach Reinigung und betreten der Wiese (Foto) wieder ein Schuh mit der Vierbeiner-Hinterlassenschaft belegt, weil man auf dieser wichtigen Wiese in der Innenstadt selbst nach sorgfältiger Reinigung einfach nicht Herr der Lage werden kann.

Und ja, auch sie gibt's, verantwortungsvolle Tierhalter:

Es macht unheimlich "Spaß", in die Hinterlassenschaften von Hunden zu treten, (Foto) wo hier eigentlich jeder Hundehalter ordentlich zur Kasse gebeten werden müsste. Es gibt aber auch eine gewisse Anzahl sorgsamer Hundehalter/innen, die sich ordentlich per mitgebrachtem oder einem aus dem Spender gezogenen Kotbeutel an die gesellschaftlichen Verpflichtungen halten. Diesen umweltbewussten Bürgern sei unbedingt der Dank ausgesprochen!

Sponsoren für 2 weitere Apfelbäume gesucht.

Wie aus ehemaligen Majestäten-Kreisen zu erfahren war, werden noch Sponsoren für 2 Apfelbäume zur Ergänzung auf der Wiese gesucht.

Foto: Kariger
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Doris Lowitzki aus Gladbeck | 15.03.2015 | 18:48  
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