ASF – Vorstand Brauck verjüngt

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Der neue Braucker ASF-Vorstand; von links: Brigitte Angel, Hannelore Klimczak, Monika Altkemper, Cordula Ganz, Viola Lumma und Martina Lumma
 

Gleichstellung der Frauen in den Blickpunkt rücken!


Kurz vor dem Internationalen Frauentag am 8. März versammelten sich über 30 Sozialdemokratinnen der Braucker Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in der AWO – Begegnungsstätte, um einen neuen Vorstand zu wählen. Mit einem verjüngten Vorstand wollen sie in der Stadtteilpolitik die Sicht der Frauen geltend machen.

Mit einer Präsentation über die Frauenbewegung unter dem Motto des internationalen Frauentages, „Brot und Rosen“, stimmten sich die Teilnehmer auf die Neuwahlen ein. Denn das Lied „Brot und Rosen“ war 1912 das Lied der streikenden amerikanischen Frauen, das seitdem das bekannteste Lied der um ihre Gleichberechtigung kämpfenden Frauen weltweit wurde.

Den Frauen gehört die Hälfte des Himmels!


„Frauen sind politisch, und sie haben als Frauen häufig einen anderen Blick auf die Probleme und Themen. Unsere Politik muss sie deshalb stärker beteiligen und weiblicher werden! Denn die Hälfte des Himmels gehört den Frauen.“ so der Braucker SPD – Vorsitzende György (Schorsch) Angel in seiner Begrüßung zum Auftakt der Versammlung. Und die Kandidatinnen für den Vorsitz, Martina Lumma und die Stellvertreterin Brigitte Angel, machten in ihren Vorstellungen gleich deutlich, dass Gleichberechtigung und Gleichstellung der Frauen immer noch, auch nach über 100 Jahren des Kampfes, ein Thema sind. Ob Pflege Angehöriger, schlecht entlohnte Pflegeberufe oder ungleicher Lohn für gleiche Arbeit, es gebe leider zu viele Beispiele, die zeigen, dass der Kampf weiterhin nötig ist. So stellte Martina Lumma fest: „Wir ASF – Frauen werden auch feiern, Ausflüge machen und gemütlich zusammen sitzen. Aber wir werden auch unsere Stimme für frauenpolitisch bedeutsame Themen vernehmbar erheben.“ Und sie verdeutlicht, dass Bildung und Familienpolitik für die ASF wichtige Themen sein werden.

Mit überwältigenden Ergebnissen und breiter Einmütigkeit wurden denn auch Martina Lumma zur Vorsitzenden und Brigitte Angel zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die gewählten Beisitzer sind Monika Altkemper, Cordula Ganz und Viola Lumma als neue Vorstandsmitglieder. Und aus dem Kreis der bewährten Genossinnen wird Hannelore Klimczak auf die Wahrung von Kontinuität achten.

"Bewährtes festhalten und gemeinsam Neues entwickeln!"


Martina Lumma betonte in ihrer Ansprache, dass die bisherigen ASF – Aktiven, die älteren Genossinnen mit ihren Traditionen genauso in der neuen ASF ihre Heimat haben werden, wie die nun verstärkt anzusprechende Generation jüngerer Frauen. „Das Bewährte festhalten und gemeinsam Neues entwickeln,“ so Martina Lumma, „das soll die ASF in Zukunft bestimmen.“ Und selbstverständlich sind den Braucker ASF – Frauen auch weiterhin interessierte Frauen, die sich noch nicht für eine SPD – Mitgliedschaft entscheiden konnten, herzlich willkommen. Als erste Aktion der neuen ASF rief Martina Lumma alle Frauen auf, die Aktion der Braucker SPD zum internationalen Frauentag zu unterstützen. Am Samstag, 7.3.2015 werden Vorstandsmitglieder der Braucker SPD unter dem Motto „Brot und Rosen“ vor Netto am Kreisverkehr Horsterstraße / Roßheidestraße, auf dem Parkplatz von REWE Dick und vor ALDI in der Roßheidestraße stehen und den Brauckerinnen Rosen und Handzettel zum internationalen Frauentag am 8.3.2015 übergeben. Die Stadtverbands-vorsitzende der ASF, Lara Kaczmarczik, stellte sich und die ersten Schritte des neuen Stadtverbandsvorstandes vor und lud zum Sektfrühstück der ASF anlässlich des internationalen Frauentages am 8.3. um 10°° Uhr in die AWO – Begegnungsstätte Brauck ein.

Abschließend bedankte sich der Braucker SPD – Vorsitzende G. Angel bei jenen Frauen, die bis heute über Jahrzehnte in Verantwortung in der Braucker ASF Stimme für die Frauen in der Braucker SPD waren. „Ihr übergebt den Staffelstab, damit der Kampf weitergeht.“ so György Angel. Er übergab als Dankeschön stellvertretend für den alten Vorstand Renate Schumacher einen Blumenstrauß und wünschte sich eine weiter anwachsende Stimme der sozialdemokratischen Frauen im Stadtteil und in der SPD.
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