Der Internationale Gewerkschaftsbund Internationale Gewerkschaftsbewegung heute

Die IG BCE Ortsgruppe Gladbeck Mitte informiert über den internationalen Gewerkschaftsbund und dessen Wichtigkeit für Arbeitnehmer bei der Globalisierung.

Der Internationale Gewerkschaftsbund
Internationale Gewerkschaftsbewegung heute

Die Gewerkschaften arbeiten von jeher für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der ArbeitnehmerInnen und ihrer Familien. Sie setzen sich auch auf internationaler Ebene ein für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, die Gleichstellung der Geschlechter, Frieden, Freiheit und Demokratie. Angesichts der ungebremsten kapitalistischen Globalisierung ist ein wirksamer Internationalismus heute wichtiger denn je.
Logo des ITUC CSI IGB

Logo der ITUC, der International Trade Union Confederation (IGB, Internationaler Gewerkschaftsbund)

Zum IGB

Der Bund ruft die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weltweit auf, sich in seinen Reihen zusammenzuschließen und ihn zu dem Instrument zu machen, das erforderlich ist, um eine bessere Zukunft für sich und die Menschheit insgesamt zu fordern.

Im Juni 2007 zählte der neue IGB schließlich rund 167 Millionen Mitglieder in 305 Mitgliedsorganisationen aus 153 Ländern. Hauptaufgabe des IGB ist die Förderung und Verteidigung der Arbeitnehmerrechte und Arbeitnehmerinteressen durch die internationale Zusammenarbeit der Gewerkschaften, globale Kampagnen und Lobbyarbeit bei großen globalen Institutionen.
Die "Global Unions"

Ein weiteres Zeichen der heutigen internationalen Vernetzung der Gewerkschaftsarbeit: Im Jahr 2000 benannten sich die Internationalen Berufssekretariate in Globale Gewerkschaftsföderationen (Global Union Federations - GUF) um. Die Global Unions orientieren sich - wie die Berufssekretariate - an verschiedenen Wirtschaftsbereichen.

So vertritt beispielsweise die IUL Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus der Lebensmittel und Landwirtschaftsbranche sowie Angestellte von Hotels. Die Global Unions haben vor allem durch ihre Schulungs- und Unterstützungstätigkeit die Gewerkschaftsarbeit und den freien Gewerkschaftsaufbau in Entwicklungs- und Schwellenländern gestalten können. Sie verfolgen die langfristig angelegte Perspektive, durch die Förderung industrieverbandlicher Gewerkschaftsstrukturen und durch die Stärkung der Handlungsfähigkeit der jeweiligen Organisationen gewerkschaftliche Interessenvertretung auf nationaler und mittelbar auf internationaler Ebene zu verbessern.

Für Gewerkschaften in Industrieländern haben die GUF-Strukturen vor allem durch ihren Informationsservice und gelegentlich durch ihre Koordinationstätigkeiten Bedeutung.

Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
Walter Hüßhoff

Autor:

Walter Hüßhoff aus Gladbeck

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