Erneuter Probelauf für Gladbecker Sirenen

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Im Rahmen eines kreisweiten Probealarms werden die im Gladbecker Stadtnorden errichteten Sirenen am kommenden Mittwoch, 12. April, ab 10 Uhr aufheulen. Foto: Stadt Gladbeck Im Rahmen eines kreisweiten Probelalarms werden die im Gladbecker Stadtnorden bereits errichteten Sirenen am kommenden Mittwoch, 12. April, ab 10 Uhr in Betrieb gehen. (Foto: Archiv: Stadt Gladbeck)
Gladbeck: Stadtgebiet |

Gladbeck. Am Mittwoch, 12. April, werden wieder die im Gladbecker Norden bereits errichteten Sirenen zum zweiten Male innerhalb kürzester Zeit auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet.

Federführend bei diesem Probelauf ist dieses Mal allerdings der Kreis Recklinghausen. Der Probebetrieb diene der Verbreitung und Bedeutung der Sirenensignale in der Öffentlichkeit als Vorsorge für die Bevölkerung bei Gefahrgutunfällen und großen Schadenslagen sowie der technischen Erprobung der Sirenen, führt der Kreis in einer Mitteilung aus.

Der kreisweite Alarm erfolgt in der Zeit zwischen 10 und 10.15 Uhr, wobei die Sirenen allerdings nur in Gladbeck sowie vier weiteren kreisangehörigen Städten heulen werden. In den übrigen Städten ist eine Durchführung des Probealarms dagegen derzeit noch nicht möglich.

In Gladbeck gibt es aktuell vier Sirenen-Standorte, nämlich auf dem Werksgelände INEOS-Phenol an der Zweckeler Dechenstraße, auf dem SV Zweckel-Sportgelände an der Dorstener Straße, auf dem Dach der "Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule" an der Fritz-Erler-Straße in Rentfort-Nord sowie auf der "Käthe-Kollwitz-Schule" an der Woorthstraße in Schultendorf. Der Ausbau des lokalen Sirenen-Netzes wird in den kommenden Jahren fortgesetzt.

Als Erstes wird das Signals "Entwarnung" (einminütiger Dauerton) ausgelöst. Es schließt sich ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton mit der Bedeutung "Radio einschalten und auf Durchsagen achten". Den Abschluss der Probealarmierung wird ein nochmaliger einminütiger Dauerton mit der Bedeutung "Entwarnung" darstellen.

Der Kreis Recklinghausen kündigt an, Probealarmierungen dieser Art künftig in jedem Halbjahr durchführen zu wollen, um möglichst viele Teile der Bevölkerung mit den Signalen erreichen zu können. Der Probealarm am 12. April und auch die danach folgenden Probealarme werden selbstverständlich auch über die Warn-App NINA angekündigt.
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