Kein Interesse an besserer Breitbandversorgung?

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Geringe Beteiligung der VGW-Mitgliedsbetriebe an Bedarfsanalyse

Gladbeck. Der Verein zur Förderung der Gladbecker Wirtschaft e.V. (VGW) macht erneut auf die Bedarfsanalyse für den Breitbandausbau in der Emscher-Lippe-Region aufmerksam. Auf Einladung des Vereins hatte der Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, Garrelt Duin (SPD), bereits Anfang des Jahres im Innovationszentrum Wiesenbusch den Ausbau der Emscher-Lippe-Region zur "smart-Region" vorgestellt.

Gladbeck braucht Breitbandversorgung

"Daraufhin haben wir den Breitbandausbau in Gladbeck auf unserer letzten Mitgliederversammlung intensiv mit dem Geschäftsführer der WIN Emscher-Lippe GmbH, Peter Karst, diskutiert. Er erläuterte konkrete Maßnahmen, die er zur regionalen Wirtschaftsförderung umsetzten wird und konkrete Pläne, eine Versorgungsanalyse für alle Anschlüsse in der Region durchzuführen, um entsprechende Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen daraus ableiten zu können.

Nun ist es soweit. Die Umfrage ist online und wir alle können durch unsere individuellen Angaben dafür sorgen, dass Herr Karst die konkreten und vor allem auch die zukünftigen Bedarfe in Gladbeck in seiner Bedarfsanalyse aufnehmen kann." so Jutta Kleinmanns, Geschäftsführerin des VGW.
"Es ist aus unserer Sicht erschreckend, dass – Stand heute – erst eine einzige Rückmeldung vorliegt. Sollte sich daran nichts mehr ändern, ergibt sich daraus konsequenterweise, dass es in Gladbeck keinen Bedarf an höheren Bandbreiten gibt! Die Mitwirkung der Unternehmen ist also akut gefordert, um diesem Ergebnis entgegenzuwirken." stellt die engagierte Wirtschaftsförderin heraus.
Da die WiN Emscher-Lippe den Breitbandausbau zukunftsorientiert gestalten und vorantreiben soll, bittet der Verein alle Unternehmen der Region, insbesondere ihre zukünftigen Bedarfe an eine moderne digitale Infrastruktur mitzuteilen, sodass sie auch noch in fünf oder zehn Jahren von ausreichender Bandbreite profitieren können.

Online-Umfrage noch bis 30. Juni

Die Umfrage ist noch bis zum 30. Juni unter der Adresse www.breitband.club online zu erreichen. Alle Ergebnisse der Befragung fließen in einen Masterplan für den Breitbandausbau in der Emscher-Lippe-Region ein.
Um den Druck auf die Provider bzw. IT-Dienstleister und auch auf die Politik zu erhöhen, bittet der Verein zur Förderung der Gladbecker Wirtschaft, auch befreundete Unternehmer, Netzwerkpartner und sonstige Multiplikatoren auf diese Bedarfsabfrage aufmerksam zu machen.
"Das ist ein wichtiges Thema, das alle Gladbecker Unternehmen angeht. Wir müssen jetzt handeln. Nachher meckern gilt nicht." fügt Jutta Kleinmanns abschließend hinzu.
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