Triathlon-Senioren des SV Gladbeck beenden Liga-Saison erfolgreich

Erfahrene Wettkämpfer und Neulinge mit Potential: Eine leistungsfähige und gesunde Mischung zeichnet den Kader der Seniorenmannschaft aus. | Foto: Privat
  • Erfahrene Wettkämpfer und Neulinge mit Potential: Eine leistungsfähige und gesunde Mischung zeichnet den Kader der Seniorenmannschaft aus.
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In Hückeswagen schloss die Seniorinnen- und Seniorenliga ihre Saison mit der Mitteldistanz ab. Die Triathleten des SV13 sind jeweils mit einer Mannschaft in den beiden Ligen vertreten. Für die Seniorinnen war es der erste Liga-Auftritt nach circa zehn Jahren, die Männer gingen zu Beginn mit der Hoffnung an den Start, die Vorjahresplatzierung (Platz 8) zu wiederholen.

Diese Rechnung ging in diesem Jahr mit Platz 16 in der Gesamtwertung nicht auf.
Der letzte Liga-Saisonwettkampf der Senioren-Liga fand bei klirrender Triathlonkälte (12 Grad und kräftigen Schauern mit kaltem Wind) in Hückeswagen über die Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 74 km Rad, 21 km Laufen) statt. Dabei setzte das Wetter und besondere Umstände den SV13ern wohl besonders zu.
So musste Andreas Adamski, sonst ein souveräner Finisher, nach dem 12. Laufkilometer mit Wadenkrämpfen aufhören. „Nichts ging mehr. Zuletzt tat selbst der Wanderschritt weh“, tat es Adamski leid, nicht ins Ziel gekommen zu sein, um wenigstens ein paar Punkte auf das Mannschaftskonto einzahlen zu können.
Sein Arbeitstag war schon zu Beginn „auf links gedreht“. „Um 05:30 Uhr noch im Halbschlaf griff ich zum falschen Neo“, berichtet Adamski, dass er an diesem Morgen zum Neopren seiner (kleineren) Frau griff. Das Anziehen war schon eine Qual und trotz gummierter Beengung lief es mit der Schwimmeinheit gar nicht schlecht (0:36:51 Stunden).

"Es war brutal bei der Kälte"

Für Achim Müller war bereits beim Radfahren „Ende im Gelände“. Ein Raddefekt, der mit Bordmitteln wohl nicht mehr zu reparieren war, sorgte für das vorzeitige Aus. Zu diesem Zeitpunkt quälten sich bereits Frank Reininghaus mit Knieunbehagen (60. Platz –0:39:37 Min. Schwimmen, 2:40:23 Stunden Radfahren und 1:45:14 Stunden Laufen) und Harald Modro (49. Platz - 0:34:42 Stunden Schwimmen, 2:38:07 Stunden Rad, 1:44:18 Stunden Laufen) auf der Laufstrecke in Richtung Ziel.
Durch die beiden Ausfälle fehlten den SV13ern einige Punkte auf dem Ranglistenkonto, so dass in der Teamwertung das schlechteste Ergebnis der letzten Jahre mit dem 23. Platz eingefahren wurde. Reininghaus, auch der Teamkäptn:“Ok, die Bedingungen waren für alle gleich, aber brutal war es schon bei der Kälte, zumal den meisten von uns bereits ihre eigenen Wettkämpfe aus den vergangenen Wochen in den Knochen stecken.“
Dieser Hinweis könnte sich wohl auch auf Britta Falkenstein beziehen, die bei den Seniorinnen das Mitteldistanz-Personalproblem löste. In der letzten Woche trat sie in Rheine an und absolvierte dort die abschließenden 10 km mit einer top Laufzeit von 48:36 Minuten.

Mit blauen Lippen in die wärmende Decke

In Hückeswagen musste das körperlichen Leichtgewicht durchgefroren nach circa zwei Drittel der Strecke vom Rad: “Gesundheit geht vor.“ Knapper Kommentar mit blauen Lippen und ab in die wärmende Decke. Für Daniela Kruse war es nach der Hitzeschlacht bei der Langdistanz in Roth vor einem Monat nun das Kontrastprogramm.
Sie kam dennoch mit den Wetterverhältnissen zurecht und wurde 15. (0:38:39 Schwimmen, 2:56:54 Rad, 1:45:45 Laufen) des Feldes. Sabine Schön legte noch „ein paar Kohlen mehr drauf“ und belegte den siebten Platz (0:35:32 Schwimmen, 2:45:12 Rad, 1:40:36 Laufen) und ließ sogar die Hälfte der Männer hinter sich. Das Resümee für die Seniorinnen zog die SV13er Ligawartin, Nicole Oberhagemann: “Unser Kader ist groß und leistungsfähig genug. Der Kader ist gemischt mit erfahrenen Wettkampftypen und Neulingen mit einer Menge Potenzial. Für das nächste Jahr werden wir die Termine genauer abstimmen und die „Anfängerinnen“ noch weiter an die Distanzen heran führen.“

Eine weitaus bessere Gesamtplatzierung wäre sicherlich drin gewesen, wenn die Damen an allen Meisterschaftsrennen teilgenommen hätten. Dies war aufgrund der „Eigenplanungen“ bei zwei Ligarennen nicht möglich. „Eine Platzierung im Mittelfeld wäre dann locker drin“, so Oberhagemann.
„Nun steht noch die Masterliga (45 Jahre und älter) mit ihrem Abschluss in Xanten am 07.09.2014 aus. Hoffentlich läuft es bei denen besser“, hofft Reininghaus auf einen versöhnlichen Saisonabschluss.

Ein wenig im Schatten der Ligastarts stand der tolle Erfolg von Vera Lang, die in der Gesamtwertung des offenen Rennens den dritten Platz erreichte (0:34:16 Schwimmen, 2:32:00 Rad, 1:36:29Laufen). „Hoffnungsvoller Nachwuchs“, kommentiert Nicole Oberhagemann mit einem Lächeln die Leistung von Vera Lang, die noch in der Altersklasse 30 startet.

Autor:

Christian Gensheimer aus Essen-Nord

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