Lob vom Landrat

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Landrat Wolfgang Spreen und Bürgermeister Ulrich Francken (rechts) beim Unternehmerfrühstück der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve im Marktcafé in Weeze.

Ein deutliches Plus bei den Einwohnerzahlen auf heute 10.400, neue Wohnbauflächen an Küstersweg und Grafscherweg, riesige Sprünge bei den Übernachtungszahlen um erneut 13,3 Prozent auf gut 32.000, Neu-Investitionen in den Gewerbegebieten durch Neuansiedlungen und Standortwechsel innerhalb der Gemeinde, eine erkennbar steigende Steuerkraft und Zug um Zug mehr Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte auf heute 3.113 – alles das prägt derzeit die Leistungsbilanz der Gemeinde Weeze.

„Beim Bau unseres neuen Bürgerhauses liegen wir gut in der Zeit. Gegenwärtig arbeiten wir am Lichtkonzept, und ich darf Ihnen sagen: Dies alles macht Lust auf mehr“, zeigte sich Weezes erster Bürger Ulrich Francken erfreut über die Fortschritte an der Baustelle. „Die Gemeinde hat sich in den Jahren unglaublich gut entwickelt. Herzlichen Glückwunsch dazu“, formulierte Landrat Wolfgang Spreen seine Anerkennung gegenüber dem Bürgermeister nun, als beide sich im Rahmen des Unternehmerfrühstücks mit der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve im Marktcafé auch zur jüngsten „Vertragsverlängerung“ gratulierten. Spreen stellte vor gut 50 teilnehmenden Firmenchefs die Bedeutung der Unternehmen für das Image eines Standortes heraus. Mit Blick auf Dr. Christian Moll, anwesender Geschäftsführer von Chefs Culinar (vormals Jomo mit gut 600 Mitarbeitern) betonte der Landrat, dass jedes Erkennen eines Lkw auf bundesdeutschen Autobahnen „ein Stück Heimat“ sei. Mit Blick auf die Verkehrsinfrastruktur in der Region ließ der Hauptreferent des Morgens deutliches Unverständnis daran erkennen, dass der Airport Weeze nach wie vor vom Land NRW als lediglich „regional bedeutsam“ eingestuft werde. Der Kreis Kleve wolle alles daransetzen, im Rahmen des nächsten Landesentwicklungsplanes die Anerkennung einer Landes-Bedeutsamkeit für den viertgrößten Flughafen in NRW zu erreichen. Dem anwesenden Flughafen-Geschäftsführer Ludger van Bebber attestierte der Landrat, einen „tollen Job gemacht“ zu haben. Besonders der Blick auf die geschaffenen Arbeitsplätze zeige, dass der Airport Weeze alle Erwartungen erfüllt habe.

Unzuverlässige Bahn und Ärztemangel


Unzufriedenheit zeigten die Gäste des Morgens vor allem mit der Zuverlässigkeit der NordWestBahn. Der Landrat zeigte volles Verständnis. Obgleich der Kreis Kleve wie auch er persönlich bereits manches unternommen hätten, so sei doch die Abhängigkeit des Betreibers der Strecke von der DB-Netz AG ein Hemmnis, das große Probleme aufwerfe. Mit Blick auf die Daseinsvorsorge wies der Landrat auf den drohenden Ärztemangel bis zum Jahr 2030 hin und bat alle Anwesenden, sofern möglich, ihren Einfluss auf ein Plus bei den Medizin-Studienplätzen geltend zu machen.
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