Bleibende Erinnerungen: Weltjugendtagspilger zurück in Haltern

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Diese anderthalb Wochen haben alle geprägt und werden den Pilgern in bleibender Erinnerung bleiben.

Haltern. Am frühen Montagmorgen erreichten die Pilger aus Haltern wohlbehalten mit dem Bus wieder die Heimat. Müde aber glücklich stiegen sie nach der langen Fahrt aus. Der Höhepunkt des Weltjugendtages hatte bei allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Noch am Samstag pilgerten sie mit ca. 1 Mio. Jugendlichen bei bestem Wetter zum Campus Misericordiae. Auf dieser großen Wiese, etwa 8 km außerhalb von Krakau, war der große Altar aufgebaut, an dem Papst Franziskus am Abend die stimmungsvolle Vigil mit den Jugendlichen feierte. Besonders beeindruckte die Jugendlichen bei diesem Abendgebet, wie 1 Mio. Menschen gemeinsam schweigen und beten können, während sie mit einem Meer von brennenden Kerzen den Platz erhellten. Nach der Übernachtung in den Schlafsäcken unter freiem Himmel freuten sich alle auf die große Abschlussmesse. Zu Beginn des Gottesdienstes fuhr der Papst in unmittelbarer Nähe der Halterner Pilger in seinem Papamobil vorbei. Am Ende der feierlichen Messe verkündete der Papst, dass der nächste Weltjugendtag 2019 in Panama stattfinden wird. Besonders beeindruckt hat die Jugendlichen, dass auf die Frage des Papstes, ob sie bereit seien, die Welt aktiv zu gestalten, vom ganzen Platz ein millionenfaches "ja" in den unterschiedlichsten Sprachen erklang. Auch die Aufforderung des Papstes, nicht tatenlos auf der Couch zu sitzen, sondern Schuhe anzuziehen, blieb hängen.

Am Ende der feierlichen Messe verkündete der Papst, dass der nächste Weltjugendtag 2019 in Panama stattfinden wird


Viele junge Pilger aus dem Bistum Münster trafen sich auch schon am letzten Mittwoch (27.07.) mit Bischof Felix Genn zur Katechese. Er erklärte den Jugendlichen, wie er das Motto des Weltjugendtages, "Selig die Barmherzigen", versteht. Außerdem gab er den Jugendlichen die Möglichkeit, das Motto für sich selbst zu interpretieren. Während der sich anschließenden Messe wurde die Begeisterung der jungen Menschen besonders durch den lauten und fröhlichen Gesang spürbar. Gesang war auch immer wieder in der ganzen Stadt zu hören, wenn Pilgergruppen aus unterschiedlichen Ländern zusammentrafen und sich singend grüßten. Krakau war in diesen Tagen fest in der Hand der Jugend, was eine eindrucksvolle Stimmung erzeugte. Einen Vorgeschmack auf diese besondere Atmosphäre bekam die Gruppe schon während der Tage der Begegnung. Diese Tage fanden in einer Pfarrgemeinde in Breslau statt. Auch hier trafen sie auf Pilger aus verschiedensten Ländern, mit denen sie an den Abenden fröhliche Mercy-Feste feierten. Untergebracht waren die Jugendlichen in Gastfamilien, wodurch sie einen Einblick in die polnische Kultur und große Gastfreundschaft bekamen. Diese anderthalb Wochen haben alle geprägt und werden den Pilgern in bleibender Erinnerung bleiben.
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