Ausverkaufter Mundartabend bei den Brüner Plattspräkern

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Besucher unterhielten sich prächtig bei Dönkes op Platt, Bohnengemüse und Mettwurst.

Am letzten beiden Freitag haben die Brüner Plattspräker ihre Gäste im ausverkauften Saal des Landgasthofs Majert mit Plattdeutschen Vorträgen, Spielstücken und Liedern prächtig unterhalten. „Üt Brünen kommen weij“ sangen alle Mitwirkenden zum Auftakt und eröffneten damit das Pro-gramm. Ulrich Schüring begann mit kleinen Geschichten unter dem Motto „As dat Läven so schrev“. Danach trug die Plattdeutsch AG der OGS in der Hermann-Landwehr-Schule Brünen unter der Leitung von Edith Krusdick und ihrer Helferin Annegret Böing das Stück „Op Klassenfahrt“ vor.
Hier spielten die Schüler sich selber beim Warten auf den Bus. Nach einem Zwischenspiel des Brü-ner Flöten- und Gitarrenkreises mit zwei Liedern führten Mike Heirich und Annegret Böing das Stück „Met Oma in’ne Muckibude“ auf. In diesem turbulenten, von den Zuschauern mit viel Applaus bedachten Stück versucht der Personaltrainer Mike der betagten Dame ein Fitnessprogramm zu verkaufen.
Danach stellte Gesangstalent Annika Born am Flügel ihr selbst geschriebenes Lied „Vadrieven“ vor und erntete viel Applaus. Nach einem Gebet von Rolf Brögeler gab es deftige Kost, Bohnengemüse mit Bauchfleisch und Mettwürstchen. Nach dem Essen debütierten Loni Terstegen und Ilona Holsteg mit ihrem Stück „De Kerkencard“. In diesem hervorragend vorgetragenen Stück ging es um die Einführung einer Bonuskarte analog der Payback-Karte. Dann führten die „jungen Plattspräker“, ehemalige OGS-Schüler, wieder ein Stück auf. Sie sind längst auf weiterführenden Schulen, haben aber immer noch großen Spaß an der Sache. In ihrem Stück „Wat es loss in’ne Wertschaff van‘novend“ spielten sie ‚schwierige‘ Gäste in einem Restaurant.

Erwin ten Freyhaus erzählte danach, wie zu früheren Zeiten eine Hausschlachtung auf dem Bauern-hof mit allen Arbeiten von statten ging. In einem 2-Genrationen-Gespräch mit Steffi und Annika Sippekamp ging es danach um Fundstücke im Wäschekorb der Großmutter. Dazu hatte die Enkelin Annika natürlich viele Fragen. Dann kam ein weiteres Zwischenspiel des Brüner Flöten- und Gitarrenkreises mit den Liedern „Dat Klompenlied“ und stimmten danach schon mal auf den Sommer ein mit dem Titel „Pack de Badebocks flott in.“
Ein weiteres Highlight des Abends war das Stück, „Wenn man Oma wörd“. Darin spielten Ellen Pahl-ke und Karin Buchmann die allwissenden Omas in der Familie.
Bevor der Organisator der plattdeutschen Abende und Leiter der Gruppe Rolf Brögeler zum großen Finale rief, rundeten die Sänger Willi Hans, Erwin ten Freyhaus, Rudolf Majert-Tinnefeld, und Axel Schulten den Abend mit den zwei Liedern „Düster roije Rosen“ und „Hör wat kömp van butten rin“ ab. Die Zuschauer honorierten alle Mitwirkenden mit viel Applaus und gingen nach einem begeisternden plattdeutschen Abend zufrieden nach Hause.
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