Konrad-Duden-Journalistenpreis für ein Werk über die Freiheit

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Die beiden anwesenden Preisträger im Kreis von Juroren und Sponsoren. (Foto: DeB)
Zur vierten Verleihung des Konrad-Duden-Journalistenpreises füllte sich das Scala Kulturspielhaus bis auf den letzten Platz. Höhepunkt war die Verleihung. Aber auch das Rahmenprogramm begeisterte die Zuschauer.

Charmant, witzig und authentisch leitete der Moderator durchs Programm: Sebastian 23 – Philosoph, Slammer, Autor. Hauptredner Andreas Müller, Geschäftsführer des Zeitungsverlags Aachen, fand nachhaltige Worte über das Berufsfeld des Journalisten, über Recherche, Quellen, Themenfindung und -aufbereitung. Musikalisch begleitete die Weseler Band Meine Zeit den Abend. Frontmann Daniel Gilberg bewegte das Publikum und stellte fest, dass auch für die Band „Texte einen besonderen Stellenwert haben. Wir singen auf Deutsch und wollen mit unseren Texten was aussagen.“

Der Konrad-Duden-Journalistenpreis zeichnet Arbeiten junger Journalistinnen und Journalisten aus, die durch ihre Sprache herausstechen. Verliehen wird er alle zwei Jahre vom Presseclub Niederrhein, von der Stadt Wesel und dem Dudenverlag.

Den Preis erhielt der freie Journalist Claas Relotius für seine Reportage „Nummer 440", die im April 2016 im Spiegel veröffentlicht wurde. Relotius beschreibt das Schicksal eines jungen Jemeniten, der in das Gefangenenlager Guantanamo verschleppt wurde, als gebrochener Mann Angst vor dem Leben außerhalb der Gefängnismauern hat und sich weigert, Guantanamo zu verlassen. Der zweite Platz ging an Philipp Elsbrock für seinen Beitrag „Der Rebenflüsterer“, „Der Feinschmecker“ im November 2016. Björn Stephan sicherte sich mit „Bundeswehr undercover“ den dritten Platz, ein Bericht, der im April 2016 im Stern zu lesen war.
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