Antwort auf die Ablehnung unserer Beschwerde

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Antwort auf Ihre Absage gegen unserer Beschwerde.

Sehr geehrter Herr von der Linde,

Sie haben sehr viel geschrieben, sind aber bei Ihren Aufzählungen mit keinem Wort auf die sozialschwachen Menschen eingegangen, wie diese seit Jahren durch die dauernden Erhöhungen leiden und wie sie das ausgleichen wollen. Wie soll ein Rentner so etwas auffangen. Dies ist für mich beschämend, dass sie mit keinem Wort auf Einsparungen im Haushalt eingegangen sind, sondern nur erklärt haben warum die Stadt mehr Geld braucht. Da dies Kontraproduktiv ist, möchte ich Ihnen und dem Bürgermeister meine Gedanken mitteilen.
Ich habe mir mit meiner Frau und Bekannten Gedanken gemacht:

Diese Entscheidung ist der falsche Weg und ich sage hier der Schuss geht nach hinten los.
Ein Beispiel dafür will ich auch schreiben.
Im Weseler habe ich eine Anzeige gelesen:
Familie sucht kostengünstig ein Baugrundstück,
Hamminkeln zwecklos, da die Grundsteueranhebung zu hoch ist.

Namentlich noch nicht genannte Unternehmer werden Ihr Unternehmen schließen, da sie über mehrere 1000 Euro im Jahr mehr zahlen müssen.
Nun ich will nicht nur meckern ich möchte auch Vorschläge unterbreiten, die sicher einige Gegner lautstark kontern werden.
1 Alles überprüfen, egal was , Verhältnis von Aufwand zu dem erziehbaren Nutzen.
2 Förderprogramme um 50% kürzen bei Sport, Musikschule und Touristik bringt ein Ersparnis von ca. 160.000 Euro.
3 Muss jeder Ortsteil eine eigene Feuerwehr haben ?
4 Brauchen wir so viele Ratsmitglieder. 50 Prozent weniger.
5 Brauchen wir sogenannte sachkundige Bürger.
6 Auch der Bürgermeister sollte sparen und auf einen Teil seines Gehaltes verzichten. Wenn man dies von den Bürgern verlangt sollte der erste Mann der Stadt mit gutem Beispiel vorangehen.
7 Brauchen wir eine Städtepartnerschaft.
8 Brauchen wir 3 stellvertretende Bürgermeister. Einer reicht.
9 Verwaltungen der umliegenden Städte zusammenlegen aber sofort, und nicht nur darüber reden, wie seit Jahren schon.
10 Dienstwagenreglung überprüfen und auf kleinere sparsamere Autos umsteigen, auch für den Bürgermeister.
11 Die Polizei sollte mehr auf den Straßen unterwegs sein, gerade in Mehrhoog ließe sich dadurch viel Geld verdienen.
12 Holz der gefällten Bäume vom Bauhof sollte an alle Bürger zu Marktpreisen verkauft werden.
13 Strom sparen. Deshalb den Verbrauch reduzieren.
14 Baugrundstücke sollten schnellstmöglich verkauft werden, dies bringt ca. 450.000 Euro und neue Firmen und Familien sollten nach Hamminkeln geholt werden, das geht allerdings nur wenn man die GEWERBESTEUER- und GRUNDSTEUER- Erhöhung zurücknimmt und dies in den Medien publiziert.
15 Die Kreisumlage wurde um 0,1% reduziert, auch dieser Betrag sollte bei der neuen Berechnung mit einbezogen werden.
16 Offen stehende Rechnungen schnellstmöglich bezahlen lassen.
So ich glaube das sind einige Vorschläge die sofort positiv auf genommen und umgesetzt werden sollten um auch vielen älteren Menschen und Firmen ein Leben und Verbleiben in Hamminkeln zu ermöglichen.

Zu Ihrem Satz die Hebesatzerhöhung war schwierig und schmerzhaft, möchte ich noch ergänzen schmerzhaft für die älteren Menschen die nun am Essen, Strom und Heizung sparen müssen, aber das interessiert sie ja gar nicht.

Anscheinend spielt der Mensch bei allen Entscheidungen im Rat und der Verwaltung überhaupt keine Rolle mehr.
Die prognostizierte Altersarmut ist nicht nur ein Schlagwort, sie ist wenn man sich mit der Rentenproblematik auseinandersetzt eine Lawine die fast nicht mehr aufzuhalten ist und die Sozialkassen der Kommunen sprengen wird. Deshalb sollte jede Entscheidung die Rat und Verwaltung trifft auf
“ ist das sozialgerecht“, wie werden die Rentner betroffen sein,
überprüft werden.

Denn eine seit Jahren praktizierte Rentenkürzung, durch Inflation und Abgabenerhöhung ist eine unglaubliche Frechheit gegen über den Rentnern.
Dies bemängele ich auch jetzt schon bei der neu geplanten Grünschnittabgabenreglung.
Bei meinen Recherchen begegneten mir 2 Rentner in Mehrhoog die zu Fuß von Haus zu Haus gelaufen sind um über 500 Unterschriften in 14 Tagen, gegen diese Erhöhungen zu sammeln. Dies und die 531 Beschwerden per Brief sowie meine aufgezählten Vorschläge sollten ein Grund sein, den Haushalt in einem neuen Licht zu betrachten und die Erhöhungen zurück zu nehmen.
Denn ich bin sicher dies wird die Bürgermeisterwahl beeinflussen, dafür werden die Betroffenen ganz sicher sorgen.
Denn das die SPD gegen diese Erhöhungen
war, kommt ganz sicher positiv bei den Bürgern von Hamminkeln an.


Hochachtungsvoll


Christel Deutscher und Dieter Nötzel
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1 Kommentar
Dirk Bohlen aus Wesel | 30.04.2015 | 13:11  
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