Hattingen: Viele Feuerwehr-Einsätze über die Feiertage

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In Welper musste die Hattinger Feuerwehr eine erkrankte Person mit der neuen Drehleiter aus der fünften Etage eines Gebäudes bergen. Foto: Feuerwehr/Herkströter
Hattingen: Hattingen |

Von besinnlichen Weihnachtstagen war bei den vielen Einsätzen für die Hattinger Feuerwehr nicht viel zu merken.

Am Tag vor Heiligabend rückte die erst wenige Tage zuvor in Dienst gestellte neue Drehleiter zum ersten Rettungseinsatz aus. In Welper musste eine erkrankte Person aus der fünften Etage eines Gebäudes gerettet werden. Da der Transport durch den Treppenraum für den Patienten zu unsicher gewesen wäre, wurde die Drehleiter am Gebäude in Stellung gebracht.
Heiligabend musste das Hilfeleistungslöschfahrzeug einer hilflosen Person hinter einer verschlossenen Wohnungstür helfen. Mit einem Spezialwerkzeug öffneten die Einsatzkräfte die Tür und übergaben die Person zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst.
Gleichzeitig meldeten Anrufer einen Kleinbrand vor der Grundschule an der Regerstraße. Die Hauptwache wurde hier von den Kräften des Löschzuges Mitte unterstützt. Das Feuer war jedoch bereits vor Eintreffen der Brandschützer erloschen.
Am ersten Weihnachtstag löste die automatische Brandmelderanlage eines Industriebetriebs an der Werksstraße aus. Die durchgeführten Erkundungsmaßnahmen ergaben, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Die hauptamtlichen Kräfte konnten daher nach einer abschließenden Kontrolle wieder einrücken.
Am gleichen Tag brannte um 19 Uhr der Inhalt eines Papiercontainers an der Hochstraße. Das Feuer löschten die Einsatzkräfte mit einem C-Rohr und einer Schaumpistole.
Gleich drei Einsätze mussten die Rettungskräfte am zweiten Weihnachtstag nahezu gleichzeitig abarbeiten. Um 9.13 Uhr wurde eine Ölspur am Raffenberg gemeldet. Auf der Fahrbahn sowie auf einem Privatgelände befand sich eine Betriebsmittelspur. Durch den Regen wurde die Verunreinigung teilweise in den angrenzenden Bach gespült. Als Sofortmaßnahme wurde Bindemittel auf die Fahrbahn und den Zulauf zum Bach aufgetragen. In Absprache mit dem Fachbereich Ordnung wurde vor Ort ein provisorisches Auffangbecken errichtet und das kontaminierte Oberflächenwasser dort gesammelt. Ferner wurde der Zulauf zum Bach aufgestaut und spezielles Bindemittel für Gewässer aufgebracht. Unterstützt wurden die hauptamtlichen Einsatzkräfte vom örtlichen Löschzug Elfringhausen.
Im Verlauf dieses Einsatzes löste erneut die automatische Brandmelderanlage des Industriebetriebs an der Werkstraße aus. Hier unterstützte der Löschzug Mitte die hauptamtlichen Kräfte. Wie am Vortag auch handelte es sich hier ebenfalls um einen Fehlalarm.
Zum dritten Einsatz in diesem Zeitraum wurde dann der Löschzug Welper alarmiert. Die Einsatzkräfte unterstützten den Rettungsdienst beim Transport einer erkrankten Person von der Wohnung zum Rettungswagen.
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