Junge UNICEF-Botschafter schlagen Krach für Kinderrechte

Die Klasse 6b des Gymnasiums Holthausen ist UNICEF Junior-Botschafter und machte in der Schulstraße mit einem Stand auf die Kinderarbeit aufmerksam. Schwerpunkt war die Arbeit auf Kakaoplantagen. Dort werden Kinder als billige Arbeitskräfte eingesetzt, können und dürfen keine Schule besuchen. Ziel der Hersteller von Schokolade ist es, diese möglichst preiswert verkaufen zu können. Deshalb erhalten die jungen Arbeitskräfte kaum Geld für ihre körperlich anstrengende Arbeit. Selbstverständlich gibt es auch „Faire Schokolade“, bei der Kinder nicht als billige Arbeitskraft missbraucht werden. Auf die Unterschiede machte die Klasse 6b aufmerksam, die das Thema im Rahmen des Politikunterrichts bei Ulrike Brux behandelte. Und Schokolade zum Probieren gab es natürlich auch!
Mit diesem Projekt machte die Klasse auch mit beim UNICEF Junior-Botschafter 2013. Sie konnte zwar keinen Sieg erringen, wurde aber in Anerkennung für ihre Leistung zur Preisverleihung in die Frankfurter Paulskirche am Montag, 20. Juni, eingeladen. Insgesamt gab es 120 Einsendungen.
Am Infostand in der Schulstraße sammelten die jungen UNICEF-Botschafter außerdem fünfzig Euro für UNICEF ein. Das Foto zeigt einen Teil der Klasse 6b sowie als 2.v.l. Politiklehrerin Ulrike Brux. Foto: Pielorz

Autor:

Dr. Anja Pielorz aus Hattingen

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