Vier Fragen an Jörn Kleinelümern, IHK Regionalbüro Hattingen

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Jörn Kleinelümern, Leiter des neuen Regionalbüros der IHK in Hattingen
1. „Was hat sich mit der Eröffnung des Regionalbüros der IHK, Im Bruchfeld, in Hattingen für die Mitglieder geändert?“

Die spürbarste Änderung für unsere Mitglieder besteht natürlich darin, dass sie nicht mehr für jede Angelegenheit nach Bochum fahren müssen. Viele Fragen lassen sich schon im Regionalbüro klären oder es lassen sich von dort aus Lösungen anstoßen. Die Gleichung funktioniert im Übrigen auch umgekehrt: Wenn man vor Ort ist, ist man auch viel schneller in den Firmen. Ganz plakativ: Wir sind zusammengerückt. Den Vorteil der kürzeren Wege haben jedoch nicht nur unsere Mitglieder. Durch unseren Ausbildungssprechtag, der jeden ersten Donnerstag im Monat im Regionalbüro stattfindet, können alle Fragen rund um das Thema Berufsausbildung geklärt werden. Von diesem Angebot profitieren alle Hattinger Unternehmen, profitieren alle, die sich informieren wollen – nicht nur IHK-Mitglieder.

2. „Wie reagieren die Mitglieder?“

Die Resonanz ist aus meiner Sicht absolut positiv. Ich freue mich, wie offen mich die Hattinger Unternehmer und alle anderen Gesprächspartner, mit denen ich in den ersten Wochen zusammengetroffen bin, aufgenommen haben. Man spürt einfach, dass viele froh sind, dass die IHK jetzt zum Greifen nah ist.

3. „Gibt es einzelne Vorhaben, die von der vertieften Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und Verbänden in Hattingen besonders profitieren?“

Es wäre arrogant, wollte man behaupten, nur weil die IHK jetzt da ist, werden plötzlich Themen identifiziert, die zuvor niemand wahrgenommen hat. Anders wird ein Schuh daraus: Wir können jetzt schneller auf Aktivitäten und Sorgen von Unternehmen reagieren, wie es bereits bei der Initiative „Mühlenviertel“ und beim Thema „Breitband im Hügelland und LTE“ geschieht. Diese Themen hat die IHK nicht erfunden, aber wir bringen uns offensiv ein. Und damit kann was bewegt werden. Was sich hoffentlich weiter verbessert, ist die direkte und schnelle Kommunikation zwischen Wirtschaft und Politik, damit Themen wie beispielsweise das zeitweilige Abschalten der Straßenbeleuchtung in den Gewerbegebieten frühzeitig diskutiert werden kann. Solche Dinge müssen nicht sein. Wir wollen Lösungen und keine Konfrontation – deshalb stehen wir immer als Gesprächspartner zur Verfügung. Letztendlich sind ja alle Beteiligten daran interessiert, dass der Wirtschaftsstandort Hattingen weiter an Attraktivität gewinnt, um im ständigen Standortwettbewerb nicht ins Hintertreffen zu geraten.

4. „Was wünschen Sie sich als Leiter des Regionalbüros für die Zukunft?“

Ich wünsche mir, dass wir den positiven Schwung dauerhaft mitnehmen können. Der Hattinger IHK-Vizepräsident Christopher Schäfer, geschäftsführender Gesellschafter der Maschinenfabrik Köppern, hat bei der Eröffnung gesagt, wenn die IHK nach Hattingen kommt, sollen die Unternehmer dieses Angebot auch nutzen. Ich wünsche und hoffe, dass dies geschieht! Auch wenn sich nicht alles auf der Wunschliste (direkt) umsetzen lässt – wir kümmern uns.
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