Besinnliches von Udo Polenske: "Schenken und beschenken"

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Udo Polenske, Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde St. Georg, Hattingen
Hattingen: Kirchplatz | Liebe Leserin, lieber Leser,
haben Sie schon alle Geschenke. Nein? Nun heute und am Montag haben Sie die letzte Gelegenheit loszulaufen. Vielleicht haben Sie aber schon eine Idee, was Sie verschenken wollen.
Apfel, Nuss und Mandelkern reichten früher aus. So günstig kommen wir heute nicht mehr davon. Heute muss der angebissene Apfel von Apple auf dem Smartphone und dem Tablet-Pc kleben.
Schenken und sich beschenken lassen ist wichtig und tut gut.
Die wichtigsten Dinge im Leben kann man nicht kaufen: Liebe, Gesundheit, Freundschaft, Empathie, Frieden, Solidarität, Freiheit: lebenswichtige Dinge, die werden Sie morgen und am Montag in den Geschäften nicht bekommen.
Wir schenken, weil wir Beziehungen bestätigen, aufbauen und erhalten wollen.
„Lobt Gott Ihr Christen alle gleich, in seinem höchsten Thron / der heut schließt auf sein Himmelreich / und schenkt uns seinen Sohn.“
Mit diesem Choral beginnt die Christvesper um 17.30 Uhr in St.-Georg. Ich freue mich darauf, mit diesem Lied beginnt für mich der Heilige Abend.
Mit dem Kind in der Krippe will Gott zu dir und mir in Beziehung treten, er will diese Beziehung aufrecht halten.
Jedes echte Geschenk sig­nalisiert einem anderen: Es ist gut, dass es dich gibt.
Wenn dies Ihr Ziel ist heute und am Montag bei der Suche nach dem richtigen Geschenk, dann wünsche ich Ihnen von ganzen Herzen, dass Sie dieses Geschenk finden und dass Ihre Botschaft verstanden wird.
„Es ist gut, dass es dich gibt. Ich bin dein Gott!“ Und das Kind in der Krippe ist mein Geschenk an dich. Du bist mir wertvoll, mir liegt etwas an unserer Beziehung.
Mögen Sie diese Weihnachtsbotschaft aber auch für sich selber hören.
Ein gesegnetes Fest!

Ihr
Udo Polenske
Pfarrer an St. Georg
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