Heinisch krempelt Ärmel hoch - Kochprojekt mit Flüchtlingen

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Heiligenhaus: Ludgerusstraße |

Zur Vorstellung des neuen Kochprojektes in der Flüchtlingsunterkunft an der Ludgerusstraße hatte Renate Zanjani von der Bergischen Diakonie Aprath den Heiligenhauser Bürgermeister Dr. Jan Heinisch eingeladen.

Der legte das Jackett ab, krempelte die Ärmel seines Hemdes hoch und griff beherzt zum Küchenmesser, um gemeinsam mit den Kindern des Heims zu kochen.
So ganz nebenbei erklärte er Danyel, wie man am besten eine Zwiebel schneidet, Kartoffeln, Paprika und Möhren mussten auch noch zerkleinert werden. „Wir machen eine bunte Pfanne mit viel Gemüse und Hähnchenfleisch, zum Nachtisch gibt es einen Obstsalat“, verriet Renate Zanjani, die für das Angebot in der Gemeinschaftsküche des Flüchtlingsheims Sozialpädagogik-Studenten des Berufskollegs Bleibergquelle gewinnen konnte. Kim Baumann, Sonja Paar, Tim Dahlmeyer und Timor Baykara kümmerten sich aufmerksam um die kleinen Köche.

Es geht um mehr als „nur“ gesundes Essen


Sie zeigten ihnen nicht nur, wie man mit einem Messer umgeht und Gemüse und Fleisch zerteilt, sie achteten auch darauf, dass die Kinder so ganz nebenbei die deutsche Sprache lernen.
Bereits seit 2007 zeigt die Diakonie in Kochkursen am Familienzentrum Nonnenbruch, wie einfach und schnell gesundes Kochen geht. Unterstützung kam durch die Loge „Schwarzer Diamant“ bei der Anschaffung der notwendigen Ausrüstung und der Bezahlung einer Honorarkraft.
„Jetzt fanden wir es wichtig, dass wir den Kindern der Flüchtlinge ein solches Angebot machen“, sagte die Sprecherin der Bergischen Diakonie Aprath, während das Hähnchenfleisch in der Pfanne brutzelte und sich ein appetitlicher Geruch in dem Wohnheim an der Ludgerusstraße verbreitete.
Und natürlich wurde im Anschluss das leckere Gericht gemeinsam verspeist - das freute nicht nur die kleinen Köche.
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