Der Club: Sorge um die pädagogische Arbeit

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Birgit Nink und Dieter Jasper vom Vorstand des „Club“ sorgen sich angesichts der beschlossenen Etatkürzungen um die Aufrechterhaltung der pädagogischen Arbeit in der beliebten Jugend- und Freizeiteinrichtung an der Hülsbecker Straße. (Foto: Ulrich Bangert)
Heiligenhaus: Club | „Wir haben Angst, dass der Club als reiner Veranstaltungsraum erhalten bleibt.“ Dieter Jasper, der Vorsitzende des Fördervereins des Heiligenhauser Clubs, hat sich so seine Gedanken gemacht, welche Konsequenz die 20-Prozent-Kürzung hat, die bei der Aufstellung des Nachtragshaushaltes beschlossen wurde.
Für den Club bedeutet das eine Streichung von 51.000 Euro. „Das wird sehr schwierig für uns, wenn das alles so umgesetzt wird. Es ist gar nicht möglich, unsere pädagogischen Angebote aufrecht zu erhalten. Mädchengruppenarbeit, Hallenfußball, Schülercafé, Hausaufgabenbetreuung, Lifestyle-Lounge, Oster- und Herbstferienrallye – alles Dinge, für die bei den Teilnehmern keine Gebühren anfallen.“

50.000 Euro zu gewinnen - eine schwere Aufgabe


„50.000 Euro zu gewinnen, das ist eine schwere Aufgabe“, stöhnt Kassiererin Birgit Nink und Dieter Jasper ergänzt, dass die ehrenamtliche Arbeit dabei noch nicht berücksichtigt wurde.
Außerdem ist er davon überzeugt, dass man für pädagogische Arbeit kein Geld nehmen kann. „Wie soll man das alles aufrecht erhalten? Am Ende findet keine pädagogische Arbeit mehr statt und wir haben ein reines Kulturhaus. Dann wird man sich fragen, warum man das teure Haus halten soll, wo Kultur auch an anderen Stellen in Heiligenhaus stattfindet. Unser Ziel ist die pädagogische Arbeit, die muss erhalten bleiben“, beschreibt Jasper die Überzeugung seiner 132 Mitglieder.
Birgit Nink versucht, Verständnis für diese Problematik in Gesprächen zu finden, Vorsitzender Jasper gibt sich verhalten zuversichtlich: „Der Beigeordnete Michael Beck hat mir immer gesagt, dass er zum Club steht. Ich hoffe, wir finden einen gemeinsamen Weg mit der Verwaltung.“
Ein weiteres Problem sieht Jasper auch darin, dass die Mitglieder, die ihre handwerklichen Fähigkeiten ehrenamtlich einbringen, sich wegen eines eingeschränkten Angebotes irgendwann fragen, warum sie sich überhaupt weiterhin engagieren sollen.
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