Jürgen Kalf: Auch Vulkanausbruch kann ihn nicht stoppen

Foto: Jürgen Kalf
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Sein Herz verloren hat er schon oft und zwar an die Gegenden, durch die der Rentner Jürgen Kalf aus Wiblingwerde per Fahrrad tausende Kilometer weit reist (wir berichteten mehrfach). Auch gesundheitliche Rückschläge halten ihn dabei nicht auf. Nach einem zweiten Anlauf nun "erforscht" er die Insel aus Feuer und Eis, in der sich Mensch und Elfe "gute Nacht" sagen.

Postkarten von dem Extremsportler erreichen die Redaktion und zwar mit einer ganz speziellen vulkanischen Duftnote. Denn Jürgen Kalf tourt durch Island, bekleidet - so wie man ihn kennt - nur mit seinen Radlershorts, Sandalen und einer regendichten Jacke. Sein Bruder Rainer Kalf hat dazu schon kommentiert: "Mit kurzen Radlershorts an Islands Eiskante und dann auch noch hinsetzen wie auf eine Parkbank - mein lieber Bruder, du bist ein Fall für die Hirnforschung." Jürgen Kalf nimmt das gelassen und scherzt: "Ich habe schon als kleiner Junge auf 'Eis' gestanden, hier kann ich mich mal so richtig satt lutschen."

"Krönung meines Radlerlebens"

Angetan hat es ihm die Landschaft: "Was für eine bizarre Natur. Oft denke ich, die Insel müsste jeden Moment explodieren. Überall dampft und zischt es. Eine solch schöne Gegend, in der ich mein Zelt aufgeschlagen habe. Das sind Dinge, die ich nie vergessen werde." Das mit dem Explodieren hat ja auch beinahe geklappt, denn der Bardarbunga, der Vulkan im Nordosten des Landes, lässt seine Lava fließen. Und obwohl auch Jürgen Kalf bereits evakuiert wurde, das hält ihn nicht davon ab, weiterzuradeln von Vulkan zu Vulkan, seine Zelte dort aufzuschlagen und abzutauchen in ein Land, welches scheint wie auf einem anderen Planeten. Jürgen Kalf: "Das ist die Krönung meines Radlerlebens."
Mehr zu sehen über den außergewöhnlichen Sportler gibt es auf seiner Facebookseite.

Autor:

Karola Schröter aus Hemer

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