BI Semberg, Fraktionen und KSK ziehen an einem Strang gegen die geplante Höchstspannungstrasse durch Herdecke

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Herdecke: Bürgerinitiative Semberg e.V. | Bürgermeisterin, Fraktionen und BI Semberg ziehen an einem Strang gegen die geplante Höchstspannungstrasse durch Herdecke

Am 3.2. trafen sich im Herdecker Rathaus die Vertreter(innen) der Fraktionen auf Einladung von Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster und der Bürgerinitiative Semberg e. V. zu einem informellen Austausch über die aktuelle Situation um den Neubau der Höchstspannungstrasse quer durch Herdecke.
(Namentlich die weitere Teilnehmer(innen) am Gespräch in wahlloser Reihenfolge: Iris Stalzer (H-Plus), Karin Striepen (SPD und Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt u. Klima), Wilhelm Huck (FDP), Gisbert Holthey (CDU), Daniel Matißik (Leiter Bauamt) so-wie Anja Kliem, Lars Strodmeyer und Dr. Raimund Köhne von der Bürgerinitiative Semberg e. V.), Peter Gerigk (Grüne).

Bürgermeisterin Strauss-Köster und die anwesenden Vertreter(innen) der Fraktionen sprachen sich einstimmig gegen die von Amprion geplante Höchstspannungstrasse aus. Die Verwaltungs-spitze der Stadt werde jegliche, ihr zur Verfügung stehende Möglichkeit ausschöpfen, die alter-native Trassenführung ernsthaft und objektiv prüfen zu lassen. In dem rund 1 1/2 stündigen Gespräch wurde u. a. berichtet, dass der Rat der Stadt Herdecke im vergangenen Jahr sowohl eine Anfrage an den Bundestag als auch an den Bundesrat verfasst habe. Die Herdecker Verwaltung forderte darin, in die EnLAG Pilotvorhaben für Erdverkabelung im Drehstromnetz aufgenommen zu werden.
Auch auf die von der BI initiierten Eingabe an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, liegt bis heute noch keine Antwort vor.
Die BI Semberg e. V. informierte im weiteren Gesprächsverlauf darüber, dass es kurzfristig eine Zusammenkunft mit den unmittelbar betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, deren Grundstücke mit Leitungen überspannt werden oder dort gar ein Strommast aufgestellt werden soll, mit dem Rechtsbeistand der BI-Semberg, Philipp Heinz, geben wird.

Die Verwaltungsspitze der Stadt Herdecke und die Bürgerinitiative Semberg e. V. vereinbarten einen gegenseitlichen, stetigen und kontinuierlichen Informationsaustausch und darüber hinaus ein absolut gemeinschaftlich abgestimmtes Vorgehen gegen das geplante Vorhaben der Firma Amprion. Nur gemeinsam seien die Stadt Herdecke und Bürgerinitiative Semberg stark genug, gegen den unkontrollierbaren Kollos vorzugehen
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