Gassenhauer und prominente Namen: Konzert- und Theaterabonnements für 2016/17

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Gassenhauer, Wiener Klassik, prominente Schauspieler und unterhaltsame Komödien – darauf und auf mehr können sich Kulturliebhaber in der kommenden Saison des Kulturbüros freuen. Denn dies sind nur einige der Höhepunkte der je fünf Konzert- und Theaterveranstaltungen im Kulturzentrum Herne, für die wie üblich ein Abonnement angeboten wird.

Bei den Konzerten liegt ein Schwerpunkt auf südamerikanischen Kompositionen. Schon bei der Auftaktveranstaltung am 20. September steht ein Werk von Astor Piazolla im Kontrast zu Stücken von Mozart und Haydn. „Piazolla hat den Tango mit seinem Bandoneon gesellschaftsfähig gemacht“, erklärt Bernd Zinsius von der städtischen Musikschule. Deswegen ist es ihm auch wichtig, mit dem Musiker Marcello Nisinman, der vom Folkwang-Kammerorchester begleitet wird, einen authentischen Interpreten für das Konzert gefunden zu haben. „Er hat bei Piazolla studiert und weiß, worum es geht.“
Südamerikanische und europäische Glücksgefühle, so Zinsius, treffen aufeinander, wenn der Dirigent Carlos Domínguez-Nieto die Philharmonie Südwestfalen dirigiert und Kompositionen von Beethoven, Márquez, Ginastera und Brahms auf dem Progamm stehen.

"Mozart als Farbtupfer"

Für die Wiener Klassikfreunde gibt es ein Konzert mit Haydn und Beethoven sowie mit „Mozart als Farbtupfer“, da dessen Adagio und Fuge „über seine Zeit hinausweisen“. Als „Meisterwerk, das sich zu einem Gassenhauer entwickelt hat“, bezeichnet Zinsius Händels „Messias“, der am 2. April zu hören sein wird. Ähnlich bekannte Musik erklingt beim Abschlusskonzert mit Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“. „Das ist eines der bestorchestrierten Musikstücke“, schwärmt Zinsius. Im Kontrapunkt dazu steht ein Violinenkonzert von Tschaikowsky, das die regelmäßig in Herne auftretende Liv Migdal interpretieren wird.
Für das Theaterabo kündigt Klaus-Dieter Gülck, stellvertretender Fachbereichsleiter Kultur, sowohl leichte Stücke als auch – mit einem Drama zu Martin Luther und Thomas Münzer – einen ernsthaften Stoff an. „Das Stück bietet viele Parallelen zu unserer heutigen Zeit“, sagt Gülck über die Inszenierung, die anlässlich des Lutherjahres 2017 gezeigt wird.

Prominente Darsteller

Es sei eine gute Tradition, unterhaltsame Stücke als auch prominente Darsteller zu präsentieren, so der Leiter des Kulturbüros. Das ist diesmal mit Werken aus den Federn von Neil Simon und Moritz Rinke sowie mit Auftritten von bekannten Schauspielern wie Renan Demirkan, Martin Lindow und Helmut Zierl gelungen.
Ergänzt werden die vier Stücke durch den musikalischen Theaterabend „Doch lieber Single?“, bei dem unter anderem Songs von Falco, Joy Division, David Bowie und Marius Müller-Westernhagen zu hören sein werden.

Aboverkauf

Beide Abos sind bis zum Start der jeweiligen Reihe – das erste Konzert findet am 20. September statt; das erste Stück wird am 29. Oktober gezeigt – beim Fachbereich Kultur, Willi-Pohlmann-Platz 1, erhältlich. Das Konzert-Abo kostet 60,80 Euro (ermäßigt 45,40 Euro), während das Theater-Abo in drei Kategorien von 56,00 bis 87,50 Euro (ermäßigt 30,50 bis 46,50 Euro) angeboten wird. Der Einzelkartenverkauf beginnt am 1. September.
Wer sich für ein Abonnement entscheidet, spart mehr als eine Vorstellung, hat einen festen Sitzplatz und erhält Rabatt im Restaurant „Zille“. „Außerdem konnten wir das LWL-Museum für Archäologie neu als Partner dazugewinnen“, nennt Thomas Schröder vom Kulturbüro einen weiteren Vorteil. Besucher der Dauerausstellung erhalten während der laufenden Theater- und Konzertsaison einen 20-prozentigen Preisnachlass.
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