WA-Telefonaktion mit Venen-Experten: „Zunächst größere Erkrankungen ausschließen“

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Dr. Brigitte Rosier und Dr. Horst Peter Steffen waren zu Gast beim Wochen-Anzeiger und beantworteten telefonisch die Fragen unserer Leser rund um das Thema Venen.

Die Capio Klinik im Park genießt weit über Hildens Stadtgrenzen hinaus einen exzellenten Ruf bei Venenerkrankungen. Zwei Experten waren nun zu Gast beim Wochen-Anzeiger: Chefarzt Dr. Horst Peter Steffen und Dr. Brigitte Rosier, Phlebologin und Lymphologin, beantworteten im Rahmen der Telefon-Aktion Leserfragen.

Die Telefone standen kaum still. Ihr Knöchel sei ganz schwarz, erzählte die erste Anruferin. Dr. Horst Peter Steffen erklärte: "Das liegt meist an Besenreisern, also feinen, modifizierten Venen, die sichtbar sind. Der Fuß wirkt dann dunkel. Zunächst sollte untersucht werden, ob eventuell auch eine Erkrankung der größeren Venen, die man mit bloßem Auge nicht sehen kann, vorliegt. Diese müsste dann zuerst behandelt werden."

Alles, was medizinisch notwendig sei, werde von den Krankenkassen übernommen. Bei kosmetischen Behandlungen wie der Verödung von Besenreisern solle man vorab mit der Kasse sprechen, ob eine Kostenübernahme möglich ist.

Fragen zur Verödung


Wenig später will eine Leserin wissen, was sie bei einer Verödung beachten muss. "Veröden ist wie ein Friseurbesuch. Man geht hin – und anschließend wieder nach Hause", sagt Dr. Steffen. Dr. Brigitte Rosier erklärt parallel an der anderen Leitung: "Eine Verödung erfolgt ambulant. Ein kleiner Druckverband unterstützt die Heilung, er hilft dabei, dass die Kapillare, die kleinen Blutgefäße, sich verschließen."

Ein neues Gerät, der sogenannte VeinViewer, hilft den Ärzten in der Capio-Klinik bei der Verödung: "Mit Infrarot-Licht belichtet es die Venen und macht so auch Gefäße sichtbar, die mit dem Ultraschall nicht darstellbar sind", erklärt Dr. Steffen. "So können wir die Wurzel des Besenreisers besser lokalisieren und diese Stelle gezielt veröden."

Krampfadern sind keine Schönheitsfehler


Krampfadern dagegen sind keine bloßen Schönheitsfehler: "Unbehandelt können sie zu offenen Beinen oder zu einer Venenentzündung führen", warnt Dr. Steffen beim nächsten Telefonat.

Er erklärt weiter: Krampfadern sind Venen, die nicht mehr richtig arbeiten. Grundsätzlich gibt es ein tiefliegendes Venennetz in direkter Nähe zu den Knochen und ein oberflächliches Venennetz. Mit der Zeit können die Gefäße ausleiern, das Blut fließt nicht mehr ordentlich zurück Richtung Herz. Stauungen und geschwollene, dicke Beine sind die Folge.

„Oberflächlich können kaputte Venen vergleichweise einfach entfernt werden, weil sich das Blut einen anderen Weg zurück zum Herzen sucht“, sagt Dr. Steffen.
Wieder klingelt das Telefon. Erste Anzeichen für defekte Venen seien Schwellneigungen an den Beinen: Abends könne man auf der Haut die Abdrücke vom Gummizug der Socken sehen, erklären die Ärzte. In fortgeschrittenem Stadium würden feinere Venen unterhalb der Knöcheln auf der Beininnenseite sichtbar. Unbehandelt könnten die Beine auch braun werden, die abendlichen Schwellungen bildeten sich nicht mehr zurück.

Der nächste Anrufer will wissen, ob er trotz Krampfadern in die Sauna dürfe. „Immer wieder steht in Zeitungen, dass Saunieren schlecht sei - dabei gibt es keine empirischen Studien, die dies belegen“, sagt Dr. Steffen.

Capio Klinik

Wer unsere Telefonaktion verpasst hat, erreicht die Capio Klinik im Park, Hagelkreuzstraße 37, telefonisch unter 02103-8960.
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