"Rock im Barendorf" startet am 4. Juni

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Organisatoren und Sponsoren stellten jetzt das diesjährige Programm von "Rock im Barendorf" vor. Foto: Günther (Foto: André Günther)

Geht man nach dem Wetter, dann scheint der Hochsommer noch in weiter Ferne zu liegen. Dennoch startet bereits in einer Woche der Barendorfer Rock-Sommer und das, nachdem die Veranstaltung vor rund einem Monat kurz vor dem Aus stand.

Von André Günther

Die Sparkasse Iserlohn hatte ihr bisheriges Engagement im Frühjahr um einen großen Teil zurückgefahren. „Wir haben die Chance gesehen und haben sofort zugeschlagen. Als gebürtiger Iserlohner bin ich der Stadt sehr verbunden. Da die Veranstaltung direkt in unserer Nachbarschaft stattfindet, spielt allein schon die räumliche Nähe zu unserer Firma mit eine Rolle“, sagt Jörg Lienenkamp, Geschäftsführer der Gaslock GmbH.
Der Iserlohner Motoradzulieferer ist einer von vier neuen Sponsoren, die kurzfristig für dieses Jahr eingesprungen sind. „Ich bin froh, dass nach 23 Jahren erstmals auch ein Sponsor aus der Industrie den Rock-Sommer unterstützt. Außerdem bin ich froh, dass die Stadt Iserlohn sich dazu bereit erklärt hat, den Verlust in Höhe von 7.000 Euro zu übernehmen. In den letzten zwei bis drei Jahren hatten wir extremes Pech mit dem Wetter. Da konnte man dabei zuschauen, wie das Geld mit dem Regen in den Baarbach läuft“, meint Veranstalter Thomas Herr. Jedes Jahr belaufen sich die Kosten der Veranstaltungsreihe auf etwa 70.000 bis 80.000 Euro. Bei Terminen, die „ins Wasser fallen“, wird es noch teurer. Deshalb hoffen alle Beteiligten auf einen sonnigen Start am 4. Juni.

Start am 4. Juni mit "Das Wunder"

Das Programm in der Übersicht: Los geht es mit „Das Wunder“ – Deutsch-Rock-Opening mit den drei ehemaligen Luxuslärmern Henrik Oberbossel, David Rempel & Eugen Urlacher. Vorband: „Virgin“ mit ihrem Sound der 70er.
Am 18. Juni folgt „DELUXE - the radioBand“. Vorband: Save by Sound (Sieger des JUSO-Bandcontest „Crossing Over“).
Termin Nummer drei ist der 23. Juli mit der „PANIK POWER BAND“ (PPB) und ihrer Hommage an Udo Lindenberg anlässlich dessen 70. Geburtstages und des 10- jährigen Bandjubiläums der PPB. Stargast an diesem Abend ist Steffi Stefan (Mitglied & Bassist des original „Panik-Orchester“). Vorband: Fireball mit ihrem Mix aus 40 Jahren Rock- und Pop-History.

Neuauflage von "Depeche-Mode"-Nacht am 20. August

Es folgt der 13. August mit der „Central Park Band“ die Simon & Garfunkel präsentiert. Vorband: „Substitutes“ mit ihrem Oldie-Kult aus Hagen.
Der letzte Termin im Barendorfer Rock-Sommer ist der 20. August. An diesem Tag wiederholt die Band „Remode“ die unbeschreibliche „Depeche-Mode-Nacht“ aus 2014, die sich als eine der besten Konzert-Nächte in den Barendorf-Geschichtsbüchern verewigt hat (und das bei strömendem Regen). Vorband: „Rabbit“ (Hemer)
Weitere Infos zu den Vorgruppen und Videos zu den Head-Acts unter

Tageskarten und Saisonkarten

Organisatorisch hat sich dieses Jahr nichts geändert: Erneut wird es die Saisonkarte geben, mit der man für 12,50 Euro fünf Abende lang Rock und Pop vom Feinsten unter freiem Himmel genießen kann. Natürlich gibt es auch Tageskarten zum Preis von 8,50 Euro, und beides natürlich auch im Vorverkauf, damit am Eingang gar nicht lange angestanden werden muss. Apropos Eingang: Der neue Einlass auf der Wiese hat sich bei seiner Premiere im vergangenen Jahr bewährt, und so wird es auch diesmal wieder durch den gemütlichen Biergarten, der zum zwischenzeitigen Chillen einlädt, ins Rock-Herz von Barendorf gehen.
Saisonkarten 2016 sind allerdings nur noch in limitierter Auflage erhältlich! Grund: Der Veranstalter muss sich an die behördlich genehmigten Zuschauerzahlen halten. In der Vergangenheit wurden bis zu 6000 Bierkrüge (Saisonkarten) verkauft. „Das würde bei einem Besuch aller Karteninhaber an einem Termin eine Zuschauerzahl von 6000 bedeuten. Das ist für das Barendorf eine viel zu hohe Besucherzahl und nach heutigen Sicherheitsauflagen und dem im vergangenen Jahr neu festgelegten und somit eingeschränkten Festivalgelände nicht durchführbar“, sagt Thomas Herr. Saisonkarten ab 2017 werden dann nur noch personifiziert, also registriert, verkauft. Dafür legt der Veranstalter schon in diesem Jahr Wunschlisten an den VVK-Stellen aus.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass Petrus in diesem Jahr mal mitspielt. „Ich hoffe auf ein Wetter wie in Südfrankreich“, äußert Johannes Josef Jostmann seinen Wunsch. Thomas Herr ergänzt: „… wir hatten nämlich auch schon Bangladesch!“
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