ERGI-Cracks ließen in Walsum nichts anbrennen

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DM-Play-offs, 1. Viertelfinale: RESG Walsum - ERG Iserlohn 2:7 (0:3)


(tg) Dirk Iwanowski war sichtlich zufrieden, die freien Tage über Ostern hatten seinem Team gut getan. Der kleine Durchhänger in Meisterschaft und das Pokal-Aus waren ad acta gelegt - in Walsum ging das Team mit frischer Energie zu Werke. „Es war eine mannschaftlich geschlossene Leistung und wir hätten sicherlich auch noch höher gewinnen können, wenn wir alle Chancen konsequent genutzt hätten“, bilanzierte der ERGI-Trainer, der sich sicher ist: „Treten wir kommenden Samstag zu Hause aber erneut so konzentriert und diszipliniert in der Abwehr auf wie heute, sehe ich da keine Probleme für das Halbfinale.“


Andre Costa sorgte mit dem 1:0 schon in der dritten Minute für einen Start nach Maß der Iserlohner. Die ließen in der Folgezeit in der Abwehr überhaupt nichts anbrennen, gingen die Walsumer frühzeitig an und hielten den Ball vom eigenen Tor fern.

Nahezu perfekt auch das ERGI-Umschaltspiel, wodurch Tobias Wahlen im RESG-Tor immer wieder auf die Probe gestellt wurde. Nach mehreren Glanzparaden und einigen Pfostentreffern ließ sich das 2:0 letztlich aber nicht verhindern: Lowie Boogers hatte „Blau“ gesehen, Andre Costa war bei Strafstoß kompromisslos (20.). Walsum hatte bis dahin so gut wie nicht stattgefunden, auch das 3:0 von Carlos Nunez (23.) war für die Hausherren noch geschmeichelt.

Entsprechend überraschend fiel dann kurz nach dem Seitenwechsel das 1:3, Felipe Sturla hatte seinem Torriecher eindrucksvoll unter Beweis gestellt (31.). Doch ehe die roten Teufel nun durchstarten konnten, um dem Spiel wieder mehr Spannung zu verleihen, schlugen die Iserlohner zurück. Das 10. RESG-Teamfoul verwertete Andre Costa keine 60 Sekunden nach dem Anschluss zum 4:1. Drei weitere Zeigerumdrehungen später vollstreckte Sergio Pereira, ehe Jorge Fonseca in Überzahl – Felipe Sturla saß eine Zweiminuten-Strafe ab (35.) – für die Sauerländer das halbe Dutzend vollmachte.

In der Folgezeit spielte nur noch die ERGI, die alleine durch Sergio Pereira und Sebastian Glowka noch ein halbes Dutzend hochkarätiger Möglichkeiten hatte, aber immer wieder an Tobias Wahlen scheiterte. Der RESG-Keeper ließ sein Team folglich noch besser aussehen, als das ohnehin schon klare Ergebnis aussagt.

Dass Philipp Kluge neun Minuten vor dem Ende auf 2:6 verkürzte fiel somit schon gar nicht mehr ins Gewicht, denn die Iserlohner ließen in ihrem Tempo keineswegs nach. Und so war kurz darauf der alte Abstand wieder hergestellt, Sergio Pereira hatte nach dem 15. Walsumer Teamfoul den vierten Direkten für die ERGI eiskalt verwandelt.

RESG Walsum: T. Wahlen, R. Lorz; P. Kluge (1), A. Kulossek, C. Nusch, A. Nottebohm, N. Rilhas, P. Queiros, L. Boogers, F. Sturla (1). - ERG Iserlohn: P. Glowka, M. Sittler; C. Nunez (1), A. Costa (3), K. Milewski, S. Glowka, N. Kost, J. Fonseca (1), S. Pereira (2), T. Henke. - Schiedsrichter: D. Loewe / L. Niestroy.

Torfolge: 0:1 (3.) A. Costa, 0:2 (20./Direkter) A. Costa, 0:3 (23.) C. Nunez, 1:3 (32.) F. Sturla, 1:4 (32./Direkter) A. Costa, 1:5 (34.) S. Pereira, 1:6 (37./Überzahl) J. Fonseca, 2:6 (41.) P. Kluge, 2:7 (43./Direkter) S. Pereira. - Zeitstrafen: Walsum 4 min (L. Boogers/20. – F. Sturla/35.) - Iserlohn 0 min. - Teamfouls: Walsum 16 - Iserlohn 8.

Die übrigen Ergebnisse der Viertelfinals:
RSC Cronenberg - TuS Düsseldorf-Nord 3:1 (0:1)
RSC Darmstadt - SC Bison Calenberg 2:3 (2:2)
IGR Remscheid - SK Germania Herringen 3:9 (1:3)
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