NOMA Iserlohn Kangaroos wahren den Heimnimbus!

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Auch das letzte Heimspiel in der regulären Saison haben die Sauerländer für sich entscheiden können. Gegen die BasketBären aus Lich feierten sie den zweiten Sieg in Folge, ohne jedoch zu glänzen. Damit geht das Team von Matthias Grothe als einzige Mannschaft der gesamten ProB-Liga ohne eine Niederlage in der eigenen Halle in die anstehenden Playoffs.

NOMA Iserlohn - Licher BasketBären 70:63 (13:11/29:31/51:42).
Beide Teams fanden nur schleppend in die Partie und erzielten nur wenige Punkte. Als der Iserlohner Kapitän Kristof Schwarz nach acht Minuten einen Dreier versenkte, konnte Grothe aufatmen, hatte sein Team zu diesem Zeitpunkt bereits doppelt so viele Dreier als im gesamten Spiel gegen Hanau. Am Ende stand eine Quote von 30% aus der Distanz zu Buche. Im zweiten Viertel blieben die Waldstädter in der Offensive zu harmlos, das Grothe-Team fand den Rhythmus nicht. Auch bei den Gästen war vieles Stückwerk, dennoch gingen die Hessen mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

In dieser ist Matthias Grothe wohl etwas lauter geworden, mit nur 29 Punkten aus 20 Minuten Spielzeit konnte der Übungsleiter nicht zufrieden sein. Sein Team zeigte sich zu Beginn der zweiten Hälfte von einer ganz anderen Seite. Allen voran Youngster Jonas Grof, der die Zügel in die Hand nahm und innerhalb weniger Minuten mit neun Punkten im Alleingang für eine etwas höhere Führung sorgte. Auch Orlan Jackman wachte nach nur einem Punkt aus der ersten Hälfte auf und markierte alle seine drei Distanztreffer in der Schlussphase des dritten Viertels. Im Abschlussviertel kämpften sich die Gäste nach einem zwischenzeitlichen 13-Punkte-Rückstand wieder heran. Doch zur erneuten Wende reichte es nicht, auch weil sich Gäste-Coach Steven Key zwei technische Fouls einhandelte. Dafür wurde er nicht nur des Innenraumes verwiesen, sondern weil Jonas Grof auch einen Freiwurf verwandelte, ließen die Hausherren in den Schlusssekunden nichts mehr anbrennen.

„Ich freue mich über den Sieg, über die tolle Unterstützung der Zuschauer und darüber, dass wir mal wieder 70 Punkte erzielt haben. Die Art und Weise hat mir aber nicht gefallen“, urteilte Matthias Grothe nach dem Spiel. „In der zweiten Halbzeit haben wir eine teilweise ansprechende Leistung abgeliefert, aber mit dem, was wir zu Beginn gezeigt haben, werden wir in Zukunft nicht erfolgreich sein.“

NOMA Iserlohn: R. Dahmen (0), Schwarz (6), Meyer-Tonndorf (0), Philipps (0), Grof (19), Jackman (14), Keßen (2), Rostek (7), Reuter (5), Kavanaugh (5), Krume (7), Opitz (5).

Lich: Curth (9), Jones (11), Klassen (9), Kenny (5), Külhan (2), Herwig (8), Allen (8), Dörr (7), Nelson (4).
Foto: MA
Pressemitteilung NOMA Iserlohn Kangaroos
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