Besuch in Unna: Sicherheitsservice schirmt Martin Schulz ab

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Der Sicherheitsservice schirmte Martin Schulz bei seiner Wahlkampfveranstaltung in Unna vom Publikum ab. Einen Tag zuvor hatte ein Mann im Internet damit gedroht, einen Anschlag auf den Politiker zu verüben. Foto: Jürgen Thoms

Großer Bahnhof für Martin Schulz: Am gestrigen Mittwoch wurde der SPD-Kanzlerkandidat auf dem Marktplatz in Unna vom Publikum dicht umlagert. Der Sicherheitsservice war angehalten, den Politiker von der Menge abzuschirmen, denn die Polizei nahm die Anschlagsdrohung (wir berichteten) eines 43-Jährigen Werlers sehr ernst.


Das SEK hatte den Verdächtigen in seiner Wohnung in Werl festgenommen. Solange die Wahlkampfveranstaltung in Unna lief, blieb der 43-Jährige in Polizeigewahrsam.
Nach Durchsuchung seiner Wohnung wurde dort allerdings keine Schusswaffe gefunden. Der Werler hatte zuvor in sozialen Netzen angekündigt, mit einem Gewehr auf Martin Schulz zu feuern.

Die Dortmunder Polizei dementierte im Übrigen einen Medienbericht, wonach der Werler zu den „Reichsbürgern“ zählen würde. "Darüber gebe es derzeit keinerlei Erkenntnisse", sagte ein Sprecher.
Die Motive des Mannes, der einen Anschlag auf den Politiker androhte, sind bislang noch unklar. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa soll der Mann wohl Alkoholiker sein.

"Um 18.30 Uhr kam Martin Schulz am Veranstaltungsort an. Gegen 20 Uhr verließ er die Örtlichkeit in Richtung Flughafen Dortmund. Etwa 500 Zuhörer fanden sich auf dem Marktplatz ein. Aus polizeilicher Sicht verlief die Veranstaltung störungsfrei", erklärte ein Sprecher der Kreispolizeibehörde Unna am Mittwochabend..

Eine Bildergalerie von BürgerReporter Jürgen Thoms zum Besuch von Martin Schulz finden Sie: HIER!
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