Viktoriaschule stellt SPD Konzept vor

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SPD-Arbeitskreis Bildung und Sport mit dem Kollegium der Viktoriaschule

Welchen Bildungsauftrag haben Grundschulen?



Darüber diskutierte der SPD-Arbeitskreis „Bildung und Sport“ mit Lehrerinnen und Lehrern der Viktoriaschule. Frau Sumann, die Schulleiterin, stellte ein anspruchsvolles, überzeugendes Konzept vor. In einer sozial und multikulturell vielfältigen Gesellschaft sind große Anstrengungen erforderlich, jedem Kind zu seinem pädagogischen Recht zu verhelfen. Integration und Inklusion sind die großen Herausforderungen, die mit den Flüchtlingskindern noch wachsen.

Die Viktoriaschule hat zahlreiche Projekte in Angriff genommen, um den eigenen Anspruch umzusetzen. Dazu gehören z.B. interkulturelle Elternarbeit, bunter Rucksack genannt, weil Eltern mit verschiedenen Sprachen teilnehmen. Dazu gehört auch das Projekt „Kulturstrolche“, das Kinder aus unterschiedlicher Herkunft mit kulturellen Angeboten bekannt macht.

Ein Blick in den Schulentwicklungsplan zeigt, dass „Inklusions“- oder „Go-In-Kinder“ (Flüchtlingskinder) sehr unterschiedlich verteilt sind. Die Viktoriaschule unterrichtet z.B. zur Zeit 41 Go-In-Kinder, benachbarte Schulen haben keine zehn Schülerinnen und Schüler. Deutliche Unterschiede gibt es auch bei Inklusions-Kindern. „Für die SPD-Fraktion ist es wichtig, dass alle Schulen Inklusion und Integration als ihre Aufgabe ansehen“, fordert der Vorsitzende des Bildungsausschusses Siegfried Störmer (SPD). Die Vielfalt unserer Gesellschaft muss sich in allen Schulen widerspiegeln. „Für die SPD Lünen ist die gleichmäßige Verteilung der gemeinsam zu lösenden pädagogischen und sozialen Aufgaben ein wichtiges Thema in den nächsten Monaten“, fügt der stellvertretende SPD-Vorsitzende Daniel Wolski hinzu.


Daniel Wolski
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