25. Lippepokal: Durchwachsenes Wetter, starke Leistungen

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Die Mannschaften aus Berlin (Mitte), Swinton (rechts) und Argo (links) freuen sich über ihr Gesamtergebnis. (Foto: SG Lünen)

Der 25. Lippepokal fand am Wochenende am Cappenberger See statt. Mit fast 2.800 Starts konnte die SG Lünen als Veranstalter das drittbeste Ergebnis bei den Meldezahlen verbuchen. Kein Wunder also, dass das Fazit des Großereignisses sehr positiv ausfiel.

„Dieser Lippepokal war einfach unglaublich – viele spannende Kopf-an-Kopf-Rennen, unglaubliches Wetter, das uns sogar einige Pavillons gekostet hat, aber supergute Stimmung und tolles Feedback von den Vereinen“, freute sich der SG-Vorsitzende Sascha Kaczmarek über ein durchweg gelungenes Wochenende.

Schwierige Rahmenbedingungen


Die Rahmenbedingungen waren für einen Freibadwettkampf alles andere als optimal. Leo Schmidt vom KSV Neptun Berlin und Katharina Stember hielt das jedoch nicht davon ab, ihre Klasse zu beweisen. Leo unterbot über 50 m Brust den bisherigen Rekord gleich um eine ganze Sekunde und schraubte ihn somit auf 0:29,31 hoch. Katharina knackte gleich zwei Rekorde. Über die 50 m Freistil verbesserte sie den Rekord auf 0:27,34, über 50 m Rücken auf 0:30,76.

Bei den Sprintfinals konnten die Lüner alle acht Finals besetzen. Siegreich war jedoch nur Katharina Stember über die 100 m Rücken. In einem Herzschlagfinale über 100 m Freistil belegte die Schülerin am Ende Platz 3 – mit gerade einmal sieben Hundertsteln Rückstand auf die Siegerin!

Junge Schwimmer bei Jugendfinals


Bei den Jugendfinals traten die ganz jungen Schwimmer der Jahrgänge 2004 bis 2008 noch einmal separat gegeneinander über die 50 m Strecken an. Devran Sensoy siegte über 50 m Rücken und wurde 2. über 50 m Schmetterling. Ein zweiter Platz gelang auch Rufus Deseniß über 50 m Freistil. Dawid Masny konnte sich über 50 m Rücken und 50 m Freistil ebenfalls in Finale schwimmen.

Neben den Einzelwertungen wurde zusätzlich die beste Mannschaftsleistung belohnt. Hier setzte sich von Beginn an der KSV Neptun Berlin vor die SG Lünen und die Aktiven vom Swinton ASC aus England. An dieser Reihenfolge änderte sich nichts mehr, jedoch verzichtete die SG, wie in jedem Jahr auf ihre Platzierung, so dass Swinton als Zweiter und die Schwimmer von Argo aus Holland als Dritte abschlossen.

Weniger Dominanz bei den Staffeln


Bei den Staffelwettbewerben büßten die Schwimmer der SG etwas ihrer Dominanz ein. Wie im Vorjahr konnte die SG Lünen die „Championstaffel“ (8 x 50 m Lagen mixed) für sich entscheiden. Darüber hinaus konnte jedoch nur die 4 x 100 m Freistilstaffel der Herren gewonnen werden. Zweite Plätze erzielte die 4 x 100 m Freistilstaffel der Damen sowie die 4 x 50 m Lagenstaffel im Nachwuchs der Herren. Die 2. Mannschaft der Damen konnte über 4 x 100 m Freistil auf den dritten Platz schwimmen.

Fürs nächste Jahr hoffen dann alle endlich mal wieder auf besseres Wetter.
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