Arbeitnehmerempfang im Rathaus der Stadt Marl

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Rund 140 Gäste konnte die Stadt am Vorabend des 1. Mai im großen Sitzungssaal begrüßen, darunter auch die Vorsitzende des DGB-Ortsverbandes Marl, Britta Sorge.

In einer kämpferischen Rede erwähnte sie zwar auch positive Entwicklungen auf wirtschaftlichem Gebiet wie etwa die zusätzlichen Jobs. Aber sie übte auch deutlich Kritik an den Ausnahmen zum Mindestlohngesetz das die SPD Ministerin Nahles jetzt vorgelegt hat.
Eine klare Absage erteilte sie der Absicht der Bundesregierung , Beschäftigte unter 18 und Langzeitarbeitslose beim gesetzlichen Mindestlohn außen vor zu lassen. "Der gesetzliche Mindestlohn muss ohne Wenn und Aber für alle Arbeitsverhältnisse gelten", betonte sie. Er sei nur ein erster Schritt von notwendigen sozialpolitischen Korrekturen für eine neue Ordnung der Arbeit, die die Gewerkschaften seit langem fordern. Würde kennt keine Ausnahmen.
Die Bürgerliste WIR für Marl war ebenfalls bei dem Empfang.
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