TSV Marl-Hüls mit neuen Zielen gegen FC Gütersloh - erzwungener Umbruch

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Endlich wieder Jubel: Sebastian Westerhoff und der TSV wollen mit dem 5:3 gegen Bielefeld jetzt in Gütersloh liefern.

Das zuletzt störrische Leder entpuppte sich erstmals in diesem Jahr als Freund des TSV Marl-Hüls. Das macht nicht nur Mut für die Reise am Sonntag (15 Uhr) zum FC Gütersoh, sondern gibt Hoffnung für den Rest der Oberliga-Rückrunde.

Denn nach den bitteren Pleiten der letzten Wochen verlor Trainer Michael Schrank mit seiner Mannschaft die Saison-Perspektiven. Doch nach dem förmlich berauschenden Fußballfest, das die Blau-Weißen mit einem 5:3 gegen Arminia Bielefeld II auf den heimischen Kunstrasen zauberten, sieht das eingezogenen Alltagsgrau am Loekamp schon wieder viel bunter aus.

Die Möglichkeiten sind gewachsen, der TSV kann neue realistische Ziele in Angriff nehmen. Wenngleich diese nichts mehr mit dem Sprung in die Regionalliga zu tun haben. Denn auch wenn sportlich ein Wunder geschehen würde, ist der Aufstieg nicht mehr machbar. Der Vorstand um Lothar Gedenk, der in der letzten Woche als TSV-Chef wiedergewählt wurde, reicht die nötigen Unterlagen für eine Lizenz zur vierthöchste Spielklasse erst gar nicht ein. Diese Entscheidung fiel nach den Niederlagen in den beiden Top-Spielen gegen Neuenkirchen und Sprockhövel.

Das Thema ist somit vorerst abgehakt. Dafür reizt den Club allerdings jetzt die Bronze-Medaille in der Oberliga - und nicht weniger ein Platz vor der Spvgg. Erkenschwick. Das sind die mittelfristigen Aufgaben, die die Hülser gerne lösen würden. Will heißen: Ein Sieg beim Tabellenwölften Gütersloh ist Pflicht. Und nach dem spektakulärem Sieg gegen Bielefeld dürfte auch die Mannschaft wieder an sich glauben. Denn die Schrank-Elf kam nach einem 0:2 wie anschließend 2:3 zurück in die Partie und drehte das Spiel.

Basile und Nowitzki verpflichtet


In Gütersloh würde der TSV einen Dreier aber lieber ohne die emotionale Achterbahnfahrt einfahren.

Den neuen Angriff auf die Regionalliga will der Club in der nächsten Saison starten. Allerdings mit einer Mannschaft, die ein neues Gesicht bekommt. Nicht zuletzt weil Felix Sadlowski, Henning Witjes und Torsten Stondzik im Sommer den Verein verlassen.

Dafür sicherte sich der TSV Abwehrstratege Davide Basile von der Spvgg. Erkenschwick sowie Pierre Nowitzki (SV Horst 08) für die kommende Serie. Geplant sind noch zwei bis drei Neuverpflichtungen und das Hochziehen von eigenen A-Jugend-Talenten
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