Bürgeranhörung zur Moschee: Zutritt nur für Monheimer

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Die Moschee an der Telleringstraße in Hilden könnte Vorbild für eines der beiden Monheimer Gemeindezentren sein.Foto: Michael de Clerque
Monheim am Rhein: Aula Otto Hahn-Gymnasium | Die Stadt Monheim veranstaltet am kommenden Donnerstag, 30. Juni, ab 19 Uhr, eine Bürgeranhörung über die Bereitstellung von Grundstücken für den geplanten Bau zweier islamischer Gemeindezentren ein.

Weges des großen Interesses an der Veranstaltung wird die Bürgerinformation vom Ratssaal in die Aula am Berliner Ring 7 verlegt. "Damit möchten wir allen Monheimern die Möglichkeit geben, sich aus erster Hand über die Pläne zu informieren und diese mit uns zu diskutieren", lädt Bürgermeister Daniel Zimmermann ein. Gerade weil das lokale Interesse groß ist, erhalten nur Monheimer Zutritt. Alle Besucher der Veranstaltung werden gebeten, sich entsprechend auszuweisen und möglichst bereits ab Einlassbeginn um 18.30 Uhr vor Ort zu sein.

Umfassendes Bild machen


Neben dem Bürgermeister werden auch die Vertreter der beiden Moscheevereine über ihre Pläne informieren und für anschließende Fragen zur Verfügung stehen. Ein Architekt wird erste Gestaltungsideen präsentieren. "Wir werden an diesem Abend ein umfassendes Bild liefern, alles zeigen, was zu zeigen ist, und dabei alle Fakten auf den Tisch legen", verspricht Bürgermeister Daniel Zimmermann. "Und wir werden sehr gute Gründe dafür liefern, warum wir dem Stadtrat für seine Sitzung am 6. Juli eben genau diese beiden Grundstücke an der Opladener Straße und auf dem früheren Areal der Wilhelm-Busch-Schule zur kostenlosen aber eben auch zweckgebundenen Überlassung an die beiden Moscheevereine vorschlagen."

Beschlussvorlage online


Bereits am Montag wird die umfängliche Beschlussvorlage im frei über die städtische Homepage zugänglichen Ratsinformationssystem online einzusehen sein (www.monheim.de). Zimmermann: "Nach dem Lesen dieser sehr ausführlichen Vorlage und nach der Teilnahme an der Bürgerinformation am Donnerstag werden alle Monheimerinnen und Monheimer umfänglich informiert sein. Ich kann nur dafür werben, diese Möglichkeiten zu nutzen und sich ein eigenes Bild über meinen Vorschlag an den Stadtrat zu machen."

Sicherheitsvorkehrungen sind getroffen


Der geplante Bau zweier islamischer Gemeindezentren, den die Stadt mit einer kostenlosen Grundstücksüberlassung unterstützen und darüber baulich und nutzungsrechtlich mitbeeinflussen möchte, hat in den letzten Tagen auch überregional hohe Aufmerksamkeit erregt. "Umso wichtiger ist es jetzt, dass wir Monheimer ungestört und ausgiebig miteinander diskutieren können", so der Bürgermeister. "Wir werden uns in der demokratischen Diskussion mit allen Bürgern der Stadt nicht von außerörtlichen Störern behindern lassen. Sowohl die Polizei als auch der Staatsschutz garantieren uns, dass alle Bürgerinnen und Bürger gefahrlos und sicher an der Veranstaltung teilnehmen können. Entsprechende Sicherheitsvorkehrungen sind getroffen."
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1 Kommentar
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Kurt Mertens aus Duisburg | 25.06.2016 | 23:47  
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