Auf der ganzen Linie gewonnen

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Der Nikolaus überreichte im Auftrag vom NBV etwa 80 Kindern am Samstag kleine Geschenke.

Nicht nur der neugestaltete Sültenfuss ist ein Gewinn für Styrum, auch der diesjährige ISG-Weihnachtstreff hatte unerwartet großen Zulauf. Mit von der Partie waren am 6. Dezember zahlreiche Styrumer Kinder, deren Eltern und Styrumer Vereine. Styrumer Vereine konnten bei einer Auslosung der Sparkasse anlässlich des 175-jährigen Jubiläums 1.750 Euro in die Vereinkasse gewinnen.

Unter sieben Vereinen konnte nur einer gewinnen: Das war der Nachbarschaftsverein Styrum (NBV), der sich für Kinder und sozial schwache Familien einsetzt. Vor zwei Jahren hat der Verein an der Augustastraße sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. 1974 wurde der NBV gegründet, um Kinder und Jugendliche aus dem mit einem negativen Image behafteten Ortsteil zu fördern und zu unterstützen. Neben Hausaufgabenbetreuung, Spiel-, Bastel- und Musikangeboten hat der Verein bis heute seine Arbeit erheblich ausgeweitet.

Damals war Stadtdezernent Ulrich Ernst als Student einer der Mitbegründer des Vereins, erinnert sich Udo Marchefka. Er ist seit 13 Jahren als Stadtangestellter hauptberuflich für den Verein tätig. Mit 16 Jahren hat er im Verein die erste Kinderfreizeit begleitet. Heute sind an die 100 ehrenamtlich Beschäftigte für den NBV u.a. auch im Senioren- und Fahrdienst im Einsatz.

Die Aktion für Styrumer Kinder „Der Nikolaus kommt“ gibt es beim NBV schon seit 35 Jahren, so Marchefka. Am Samstag, 9. Dezember, kamen an die 80 Kinder in das Festzelt auf dem Vereinsgelände an der Augustastr. 190 und ließen sich vom Nikolaus beschenken. „Heute kommen noch viele Familien, die früher in der anliegenden Gustavstraße gewohnt haben.“ Udo Marchefka freut sich über die 1.750 Euro von der Styrumer Sparkasse. Obwohl bereits Aldi und Hemmerle die Nikolaus-Aktion unterstützt hatten, kam die Spende aber zum richtigen Zeitpunkt.

„Ab 50 angemeldeten Kindern hätten wir absagen müssen - durch die Sparkassen-Spende konnten wir auf 80 Kinder aufstocken,“ so Marchefka. Gerade bei Kindern nein zu sagen, wäre schwer gewesen. So wurde es ein gelungenes Fest für Eltern und Kinder. Die Kinder waren wieder erstaunt, was der Nikolaus alles so wusste und was sie im nächsten Jahr besser machen können. Alle bekamen eine große Tüte mit auf den Weg.
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