Behmenburg startet mit Tagespflege am Flughafen

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Martin, Andrea, Felicias und Justus Behmenburg. Foto: Köhrings
Tagespflege gibt es schon in verschiedenen Einrichtungen, zumeist in Altenheimen im Mülheimer Stadtgebiet. Ab dem 4. September bietet auch „Pflege zu Hause Behmenburg GmbH“ mit Sitz an der Brunshofstr. 6-8, gegenüber dem Flughafen, den speziellen Service an, der sich an Pflegebedürftige und deren Angehörige richtet.

Martin Behmenburg feierte am 23. August 25-jähriges Firmenbestehen mit seinen heute 100 Angestellten der häuslichen Pflege. Von 11 bis 14 Uhr tauschten sich Patienten, Angehörige und Netzwerkpartner bei Kaffee, Kuchen und Brötchen aus. Die neuen Räume im Erdgeschoss waren zwar noch nicht völlig fertiggestellt, trotzdem nahm der eine oder andere Besucher die Gelegenheit wahr und warf einen Blick in die Räumlichkeiten der „Tagespflege Behmenburg am Flughafen“.

18 Menschen werden hier künftig tageweise von 7.30 bis 16.30 Uhr Freizeit und einen Tag Urlaub von zu Hause verbringen. Die großzügigen Räume auf 330 qm und ein Garten bieten Geselligkeit aber auch Rückzugsmöglichkeiten. Neben dem gemeinsamen Frühstück und Mittagessen stehen ab September Montag bis Freitag wechselnde Angebote auf dem Programm, ob sportlicher, musikalischer oder kultureller Art.

Martin Behmenburg: „Die Menschen wollen heute immer länger zu Hause betreut werden. Die Nachfrage nach Tagespflege ist sehr groß – tendentiell steigend.“ Sein Wunsch wäre, dass es eine höhere Dichte an Tagespflege-Einrichtungen gäbe. Denn einen Tag Pflege außer Haus bedeutet auch ein Tag Kurzurlaub für die pflegenden Angehörigen.

Acht bis neun Pflegerinnen, darunter zwei Auszubildende und speziell geschulte Alltagsbegleiterinnen, warten schon auf den Start in einer Woche. Familie Behmenburg konnte für den Transport das Deutsche Rote Kreuz gewinnen. Abholung und Rückfahrt kann für die Rentnerinnnen und Rentner organisiert werden und lässt sich über die Pflegekasse abrechnen. Nagelneue rote Kleinbusse stehen schon parat vor der Tür.

Erklärtes Ziel der ganzen Familie Behmenburg, die alle mit im Unternehmen involviert sind, ist es, Menschen so gut zu versorgen, dass sie so lange wie möglich zu Hause leben können. Martin Behmenburg: „Lasst uns ambulant weitermachen.“ Stationäre Pflege war nie sein Ding, er und seine Familien setzen auf den Ausbau der ambulanten Pflege und auf Nachhaltigkeit, so Andrea Behmenburg. Tochter Felicitas wird die Pflegedienstleiterin des jüngsten Behmenburgschen Unternehmenszweigs sein. Für alle ist das erst einmal Neuland, auch wenn 25 Jahre Erfahrung dahinter stecken. Welche Auflagen mit der Einrichtung einer Tagespflege verbunden sind, hatten sich alle leichter vorgestellt.
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