Seniorenheim wurde komplett saniert

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(Foto: PR-Foto Köhring/PK)
 
(Foto: PR-Foto Köhring/PK)
Rund 170.000 Menschen leben und wohnen in Mülheim an der Ruhr. Davon sind über 50 Prozent älter als 45 Jahre. Und immerhin noch gut 24 Prozent der Mülheimer Bürger haben bereits das 65. Lebensjahr überschritten und genießt den wohlverdienten Ruhestand. So weit, so gut. Doch bereits im Jahr 2030 wird der Anteil in den Bevölkerungsgruppen 45 bis 65 Jahre und älter als 65 Jahre noch einmal ansteigen. Mit diese Altersstruktur zählt Mülheim bereits heute zu den Städten mit dem höchsten Anteil an Senioren in der Bundesrepublik. Dies wiederum bedeutet, dem demografischem Wandel vorzubeugen.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?! Es sieht so aus, dass Mülheim die Zeichen der Zeit erkannt hat. Besondere Gegebenheiten verlangen auch besondere Handlungsweisen. Und hier scheint Mülheim tatsächlich um die berühmte Nasenlänge voraus zu sein und gibt für andere Städte den Vorreiter und das Vorbild. Seit 2006 gab es die Sozialholding, als Tochtergesellschaft der Stadt Mülheim. Unter ihrem Dach waren die Mülheimer Senioreneinrichtungen gGmbH, die Mülheimer Ambulante Dienste gGmbh und die Mülheimer Senioren Service GmbH vereinigt. Nach der Umstrukturierung im Jahr 2011 verblieben die Mülheimer Seniorendienste und die Mülheimer Senioren Service als Nachfolger der Sozialholding. Sie kümmern sich um alle Dinge im alltäglichen Leben von Senioren. So auch um die Alten- oder Pflegeheime. In Mülheim werden unter dem Dach der Sozialholding das „Haus Gracht“, das „Haus Auf dem Bruch“ (Dümpten) und das „Haus Kuhlendahl“ (Oppspring) betrieben.

An der Spitze der Seniorendienste steht seit etwas über einem Jahr als Geschäftsführer Heinz Rinas. Er hat sich als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet des Gesundheits- und Sozialwesen einen hervorragenden Namen und besonders guten und innovativen Ruf erworben. Beste Voraussetzungen also, ihn an seinerzeit an die Spitze der Sozialholding zu holen, um mit ihm und vor allen Dingen durch ihn neue Akzente und Impulse für die Senioreneinrichtungen und die Seniorenbetreuung in Mülheim zu setzen.

Das Haus Kuhlendahl ist um-, ausgebaut und total renoviert worden. Entstanden ist ein Schmuckstück am Rande der City und trotzdem ruhig und im Grünen gelegen. Doch das allein ist es nicht, was den Unterschied ausmacht. „Die Konzepte sind ihren Beschreibungen weitestgehend identisch und auch wir kochen hier nur mit Wasser,“ meint Heinz Rinas. Um sich aber abzuheben, sich auf dem hart umkämpften Feld der Seniorenbetreuung durchzusetzen und dies alles auch wirtschaftlich abgesichert, bedarf es ausserordentlicher Ideen und Maßnahmen. Rinas hat sie. Und setzt diese nun um. Der Beginn war die Renovierung von Haus Kuhlendahl.

Der zweite Schritt folgt jetzt. „Was sich hier abhebt, ist die räumliche Gestaltung und die Auslegung der Betreuung sowie die Angebote für die Senioren im Haus Kuhlendahl,“ führt der Geschäftsführer und Ideengeber aus. Rauchen erlaubt! ist ein Beispiel. Besondere technisch ausgestattete Rauchmelder erlauben den Bewohnern von Haus Kuhlendahl, auf ihren Zimmern zu rauchen. Rinas empfindet das Rauchverbot als Eingriff in die Persönlichkeit. „Das wollen wir nicht. Die Bewohner sollen alles das, was sie bisher auch zu Hause gewohnt und gemacht haben, hier weitermachen können.“

Doch dies ist nur eine Kleinigkeit. Viel wichtiger ist das Personal- und Betreuungskonzept. Jeweils zwölf bis vierzehn Personen sind in einer Wohngruppe zusammengehörig. „Sie gestalten ihren Tagesablauf weitestgehend selbstständig,“ sagt Andrea Zocher vom Zentralen Management beim Rundgang durch die hellen und freundlichen Gänge und Aufenthaltsräume. Um dann die weiteren Schmuckstücke und Highlights von Haus Kuhlendahl zu präsentieren.

Da ist beispielsweise das „Wellness-Bad“ mit kleiner Infrarot-Sauna, welches den Bewohnern zur Verfügung steht. Oder der speziell für die Seniorenbedürfnisse gestaltete Fitnessbereich. „Durch besonders geschultes Personal können die Bewohner hier spezielle Übungen absolvieren, nach ihren Verhältnissen etwas für sich und Ihre Gesundheit tun,“ zeigt Zocher stolz den Fitnessraum. Wie überhaupt qualifiziertes und geschultes Personal ein besonders wichtiger Baustein im Zukunftskonzept der Seniorendienste sind. "Hier haben wir noch Nachholbedarf, sind aber in Zusammenarbeit mit den Angehörigen unserer Bewohner auf einem guten Weg. Wir müssen uns täglich daran erinnern, dass wir zum Wohle der Bewohner noch besser werden müssen,“ führt Heinz Rinas aus. So kommt beispielsweise ein Physiotherapeut aufs Zimmer um, je nach Befindlichkeit des Patienten, zu massieren oder Fangopackungen anzulegen.

Dass das alles viel Geld kostet, weiß natürlich auch der Geschäftsführer. „Doch die Qualität macht zukünftig den Unterschied und durch gezielte Betreuung und Wohlfühlatmosphäre werden sich die Investitionen durch einen hohen Belegungsstand wieder auszahlen.“
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