Glücklos in Weißenthurm!

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Furgan Yigit
Am Samstag, dem 10.10.2015, richtete die Boxunion Weißenthurm anlässlich ihres 50jährigen Bestehens einen Kampfabend aus.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung in der Turnhalle an der Breslauer Straße in Weißenthurm (Rheinland-Pfalz) und etliche Vereine aus unterschiedlichen Bundesländern nahmen an diesem Ereignis teil.

So auch der BC Mülheim-Dümpten, denn mit Mohammed Haimami und Furgan Yigit waren zwei seiner Athleten bei diesem Event besetzt hatte.

Mohammed Haimami traf im Leichtgewicht der Kadetten ( bis 56 kg) auf Kevin Mangold vom Boxclub Simmern.

Es entwickelte sich ein sehr dynamischer Kampf über drei Runden, bei der sich beide Athleten wahrlich nichts schenkten und ihre Angriffe permanent konterten.

Sowohl Mohammed als auch sein Kontrahent versuchten mit permanenten Angriffen das Geschehen zu bestimmen und landeten sehenswerte Treffer und zeigten leidenschaftliches Boxen.

Es war für die gut besuchte Veranstaltung ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Kampf bei der sie voll auf ihre Kosten kamen und die beiden jungen Athleten leidenschaftliches Boxen zeigten.
Dieses wurde auch entsprechend von dem Publikum mit dem Schlußgong der dritten Runde durch starken Beifall für Beide honoriert.

Ein Unentschieden wäre hier vielleicht das richtige Urteil gewesen, wobei Mohammed doch schon in zwei Runden von drei Runden leichte Vorteile hatte, da waren sich beide Ecken einig, letztendlich war es jedoch wohl dem Heimvorteil des Rheinland-Pfälzers geschuldet, dass er den Sieg unverständlicherweise mitnehmen durfte. Entsprechender Unmut machte sich auch im Publikum breit.

Der zweite Dümptener an diesem Tag im Ring war Furgan Yigit.

Er traf, nach einmonatiger Zwangspause, im Weltergewicht der Elite (bis 69 kg) auf den schlagstarken Ahmad Bergawi vom Boxring Hilden.

Furgan machte seine Sache gut und konnte aus einer stabilen Deckung heraus durch gutes Distanzboxen gefallen.

Beide Athleten gingen ein hohes Tempo und man merkte ihnen an, dass keiner von Beiden gewillt war eine Niederlage hinzunehmen.

Der Hildener versuchte stetig die Distanz zu überbrücken und bediente sich jedoch bei seinen Treffern permanent der Innenhand, wurde gefühlte 20x vom amtierenden Ringrichter dafür ermahnt, jedoch, aus unerklärlichen Gründen, nie verwarnt.
Furgan hingegen zeigte die „saubereren Treffer“ bzw. Konter.

Warum dann letztendlich der Hildener den Punktsieg mit nach Hause nehmen durfte, war die zweite unverständliche Entscheidung an diesem Tag, nicht nur für die Dümptener Ecke.
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