Hallenhockey-Showdown in Mülheim

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Freuen sich auf die DM-Endrunde (v.l.): Jan Fischer (Deutscher Hockey-Bund), Dominik Steffen (MWB), Heino Knuf (DHB), Greta Gerke (Düsseldorfer HC), Christian Häbel (HTCU), André Henning (RW Köln) und Carolin Partsch (MWB). (Foto: Foto: PR-Foto Köhring/KP)
Von RUHRTEXT

Die jeweils vier besten Damen- und Herrenteams kämpfen am kommenden Wochenende in der Mülheimer Innogy Sporthalle um den deutschen Meistertitel im Hallenhockey. Der HTC Uhlenhorst richtet erstmals in seiner Vereinsgeschichte die nationale Endrunde unterm Hallendach aus. Die Vorfreude bei den Mülheimern auf die Veranstaltung ist groß — obwohl weder das eigene Damenteam noch die Herrenmannschaft sich für das „MWB Final Four“ qualifizieren konnten.

Am Samstag stehen zunächst die Damen-Halbfinals zwischen dem Düsseldorfer HC und dem UHC Hamburg (12 Uhr) sowie dem Harvestehuder THC Hamburg und dem Mannheimer HC (14 Uhr) auf dem Programm. Dann steigen die Herren-Halbfinals zwischen Rot-Weiss Köln und dem Harvestehuder THC (16 Uhr) sowie dem Club an der Alster Hamburg und dem Mannheimer HC (18 Uhr). Die beiden Endspiele beginnen am Sonntag um 11.30 Uhr (Damen) und um 14 Uhr (Herren).

„Seit Monaten kümmert sich ein Organisationsteam in unserem Verein um die Vorbereitung für diese Veranstaltung. Obwohl wir selbst mit keinem Team am Start sind, werden wir die Endrunde mit voller Energie ausrichten“, sagte HTCU-Vorsitzender Christian Häbel in einer Pressekonferenz beim Titelsponsor MWB am Montagmittag. André Henning, früherer Uhlenhorster Coach und mittlerweile Trainer von Rot-Weiss Köln, erwartet eine hochklassige und bestens organisierte Veranstaltung in der Innogy Sporthalle: „Der HTC Uhlenhorst lebt Hockey wie kaum ein anderer Verein in Deutschland. Ich kenne die Uhlenhorster Event-Qualität und bin fest davon überzeugt, dass es eine coole Veranstaltung werden wird.“ Der einzige West-Vertreter im Herren-Endrundenfeld holt am Wochenende zum großen Schlag aus. Henning: „Bei Rot-Weiss genießt das Feldhockey eine deutlich höhere Priorität als das Hallenhockey. Nach der guten Vorstellung im Viertelfinale wollen wir als Mannschaft aber nun auch voll angreifen, ins Finale kommen und dann auch gewinnen.“

Eine kurze Anreise haben auch die Damen und die Fans des Düsseldorfer HC. Eine der Leistungsträgerinnen des Bundesligateams ist Greta Gerke, die früher beim Club Raffelberg Duisburg spielte. Sie sagt: „Wir wollen das wiederholen, was wir in Berlin 2015 geschafft haben. Damals haben wir im Halbfinale auch den UHC Hamburg ausgeschaltet und später den Titel erobert. Jetzt ist die Konstellation also ähnlich. Wir wollen in Mülheim das Ding gewinnen!“

Tickets an der Tageskasse

Neben dem Kölner Trainer André Henning werden noch einige ehemalige Mülheimer Spieler am Wochenende in der Innogy Sporthalle für ihre Teams auflaufen. Hierzu zählen beispielsweise die Hamburger Felix Reuß und Tobias Terber, der Kölner Jan Fleckhaus und auch die Düsseldorferin Pia Lhotak. Auch Lhotaks Teamkollegin Greta Gerke kennt sich in Mülheim bestens aus. Sie wohnt in Duisburg, treibt Sport in Düsseldorf und arbeitet seit Dezember 2015 als Deutsch- und Sportlehrerin an der hiesigen Otto-Pankok-Schule.

Viele der Tickets für die beiden Veranstaltungstage am kommenden Wochenende in der Innogy Sporthalle sind bereits vergriffen. Die Organisatoren um Silvia Becker gehen davon aus, dass die Halle zumindest annähernd ausverkauft sein wird. Am Mittwoch können Tickets noch über die Veranstaltungsseite www.hallen-dm.hockey bestellt werden. An den Veranstaltungstagen sollen dann die restlichen Karten an der Tageskasse verkauft werden. Wer keine Möglichkeit hat, die Endrunde in der Halle zu verfolgen, kann sich die Begegnungen auf www.sportdeutschland.tv ansehen. Diese Übertragungen können das Live-Erlebnis aber natürlich nicht ersetzen. Die deutschen Endrunden im Hallenhockey sind bei Spielern und Fans gleichermaßen beliebt. Das stimmungsvolle Spektakel kann beginnen!

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Freuen sich auf die DM-Endrunde (v.l.): Jan Fischer (Deutscher Hockey-Bund), Dominik Steffen (MWB), Heino Knuf (DHB), Greta Gerke (Düsseldorfer HC), Christian Häbel (HTCU), André Henning (RW Köln) und Carolin Partsch (MWB). Foto: PR-Foto Köhring/KP
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