Yonex German Open in RWE-Halle in Mülheim: „Bedeutsamstes Turnier auf deutschem Boden“

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Im vergangenen Jahr kam sie bis ins Halbfinale und auch für 2015 hat sie wieder für die Yonex German Open, die vom 24. Februar bis zum 1. März in der RWE-Halle in Mülheim ausgetragen werden, gemeldet: Carolina Marin (ESP), die amtierende Weltmeisterin im Dameneinzel. (Foto: Holger Bräutigam)
 
Die Japaner Takeshi Kamura (r.) und Keigo Sonoda holten 2014 den Titel im Herrendoppel. (Foto: Holger Bräutigam)
Mülheim an der Ruhr: RWE-Halle | „Das bedeutsamste Turnier auf deutschem Boden,“ sagt Karl-Heinz Kerst, Präsident des Deutschen Badminton-Verbandes, die Yonex German Open, wird zwischen dem 24. Februar und 1. März in der RWE-Sporthalle, An den Sportstätten 6, ausgetragen.

Rund 350 Sportler aus 40 Nationen werden erwartet. Dass die starken Chinesen nicht gemeldet haben, sieht Nationaltrainer Boris Reichel jedoch nicht als Nachteil - im Gegenteil. „Das ist eher förderlich.“ So könnten sich auch mal andere in den Vordergrund spielen. Ansonsten sei das Teilnehmerfeld ähnlich wie im Vorjahr aufgestellt. Dass nur wenige Deutsche vertreten sind, liege schlicht daran, dass sie zwar auf europäischen Turnieren auftrumpfen könnten, in der Weltrangliste aber noch immer weiter unten zu finden seien, erklärt Detlef Poste, Geschäftsführer des Deutschen Badmintonverbands (DBV).
Für Deutschland gehen unter anderem Marc Zwiebler, Karin Schnaase, Birgit Michels und Johanna Goliszewski (1. BVM) an den Start. Gleich im ersten Damendoppel trifft die Spielerin des 1. Badmintonvereins Mülheim auf Eefje Muskens und Selena Piek. „Diese Auslosung ist sehr hart.“ Im vergangenen Jahr noch musste sich Goliszewski geschlagen geben, bei den YGO möchte sie die „Chance nutzen, gegen eine Top-Paarung zu spielen und zu gewinnen.“
Titelverteidiger sind Arvind Bhat (IND) im Herreneinzel, Sayaka Takahashi (JPN) im Dameneinzel, Misaki Matsutomo und Ayaka Takahashi (beide JPN) im Damendoppel, Takeshi Kamura und Keigo Sonoda (beide JPN) im Herrendoppel und Robert Blair und Imogen Bankier (beide SCO) im Mixeddoppel. „Die Weltspitze ist also auch in diesem Jahr wieder vertreten“, freut sich Reichel. Auf die Sieger wartet ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 120.000 US-Dollar, also gut 105.000 Euro.

Rahmenprogramm: YGO-Talk und Selfiebox

Neben den sportlichen Höhepunkten erwartet die Zuschauer ein passendes Rahmenprogramm. In einer „Selfiebox“ kann man sich mit lebensgroßen Aufstellern der Sportler fotografieren. Am Samstag findet ein YGO-Talk in großer Expertenrunde statt. Thema: das neue Zählsystem. Bisher werden zwei Gewinnsätze à 21 Punkte gespielt, künftig sollen drei Gewinnsätze à elf Punkte gespielt werden. Am Sonntag wiederum ist Jochen Wollmert, deutscher Tischtennisspieler und mehrmaliger Sieger bei den Paralympischen Spielen, zu Gast. Hallensprecher ist wie gewohnt Hartwig Thöne von Sport1.
Ausrichter der Yonex German Open ist der 1. BVM. „Wir sind vor allem hinter den Kulissen aktiv“, sagt der Vorsitzende Frank Thiemann. Die freiwilligen Helfer übernehmen die Aus- und Abbauarbeiten und kümmern sich um die Verpflegung. Besonders motiviert sind die „Mobber“ oder auch „Wischkinder“, die während der Partien für einen rutschfesten Boden sorgen. „Wir sind optimistisch, dass alles reibungslos läuft. Schließlich haben wir mittlerweile Routine.“ Erneut Förderer des Turniers ist der Regionalverband Ruhr (RVR).

Präsident von Yonex hat Besuch angekündigt

Gesponsert werden die YGO zum 29. Mal von der Firma Yonex. Der aktuelle Vertrag läuft noch bis 2017. „Auch für uns sind die YGO sehr wichtig“, sagt Shuichi Yoneyama, Geschäftsführer der Yonex GmbH und Managing Director der European Division von Yonex. So wichtig, dass sich der Präsident der Firma YONEX, Ben Yoneyama, höchstpersönlich angekündigt hat. Gleiches gilt für Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.
Als einen guten „Imageträger für die Stadt“, bezeichnet Marc Baloniak, die YGO. Das Turnier habe sich zu einem Wirtschaftsfaktor auch für die heimische Infrastruktur entwickelt. Vor allem die Hoteliers vor Ort, weiß der Leiter der Tourismusabteilung der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH, verzeichneten eine „prima Auslastung“.


Hintergründe:
- Qualifikation
Dienstag, 24. Februar, frühestens ab 9 Uhr
- Hauptturnier
- Dienstag, 24. Februar, ab 17 Uhr: Vorrunde Herreneinzel
- Mittwoch, 25. Februar, ab 9 Uhr: Vorrunden in allen Disziplinen
- Donnerstag, 26. Februar, ab 12 Uhr: Vorrunden in allen Disziplinen
- Freitag, 27. Februar, ab 16 Uhr: Viertelfinale in allen Disziplinen
- Samstag, 28. Februar, ab 14 Uhr: Halbfinale in allen Disziplinen
- Sonntag, 1. März, ab 12 Uhr: Finale in allen Disziplinen
- Einlass: Dienstag und Mittwoch ab 8.30 Uhr, Donnerstag ab 11.30 Uhr, Freitag ab 15 Uhr, Samstag ab 12 Uhr und Sonntag ab 10 Uhr
- Tickets: Die Tickets kosten zwischen 5 und 23 Euro, ermäßigt zwischen 3 und 14 Euro. Ebenfalls erhältlich sind Dauerkarten (52/31 Euro) und Familienkarten (26/49/60 Euro). Kinder bis elf Jahren haben freien Eintritt. Spätschicht-Tickets kosten nur die Hälte. Immer freie Platzwahl. Noch sind für alle Turniertage Tickets erhältlich - entweder online oder in der Touristinfo der MST im Medienhaus, Synagogenplatz 3.
- Equipement Donation Project: Während der Yonex German Open haben Zuschauer die Möglichkeit, alte Schläger und altes Zubehör für einen guten Zweck abzugeben. Als Dank erhalten sie einen Gutschein, der gleich am nächsten Stand eingelöst werden kann. Die Spenden gehen an Nachwuchsnationen wie zum Beispiel Afrika. Über 1.000 Schläger konnten so bereits gesammelt werden.
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