Beate und Marlene

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Beate Klarsfeld. Foto: Axel Scherer

Trotz Herbstferien kamen etwa 100 Gäste zur Premiere des Films „Beate und Marlene. Eine Gesellschaft braucht die Ausnahmen“ in die LICHTBURG.

Der Film wurde von der Gedenkhalle im Rahmen der Ausstellung zu Marlene Dietrich produziert. Zum einen wurde im Film deutlich, dass sich die beiden Frauen – der Weltstar Marlene Dietrich und die „Nazijägerin“ Beate Klarsfeld – seit den 80er-Jahren kannten. Zum anderen zeigte der Film die Entschiedenheit, mit der sich beide Frauen zeitlebens gegen Nazis und Neonazis stellten und immer noch stellen.
An die Begrüßung durch den Kulturdezernenten Apostolos Tsalastras, in der er auf die Bedeutung der Haltung der beiden Frauen für die Gegenwart hinwies, knüpfte Beate Klarsfeld im Publikumsgespräch nach der Premiere an, indem sie auf ihren aktuellen Einsatz gegen rechte Positionen speziell in Frankreich und allgemein in Europa hinwies. Beate Klarsfeld wurde dafür ebenso wie der Film mit großem Applaus bedacht.
"Marlene Dietrich - Die Diva und das ewige Exil" ist ein politischer Liederabend überschrieben, der am Donnerstag, 27. Oktober, in der b.a.r. des Theaters am Will-Quadflieg-Platz 1, gegeben wird.
Schauspielerin Karin Kettling und der Musiker Holger Kirleis wollen damit die Haltung der Künstlerin Marlene Dietrich im Exil ausleuchten.
Der Abend gehört zum Rahmenprogramm der zurzeit in der Gedenkhalle laufenden Ausstellung zu Marlene Dietrich. Beginn ist um 20 Uhr, Karten gibt's an der Theaterkasse.
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