Falls die Halle explodiert

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Am Samstagmorgen fand eine groß angelegte Einsatzübung der Berufsfeuerwehr Oberhausen zusammen mit Freiwilliger Feuerwehr Oberhausen, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Arbeiter Samariter Bund statt.

Insgesamt rund 150 Personen probten den Ernstfall einer Lagerhallenexplosion auf dem MAN-Turbo-Gelände mit 25 verletzten Personen. Zu dem geübten Szenario kam dazu, dass die Verletzten mit Asbeststaub kontaminiert wurden. Teile der betroffenen Lagerhalle standen im Vollbrand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und des Südwindes zog im Szenario der Brandrauch durch eine angrenzende Wohnsiedlung.
Im Rahmen der Übung wurde auf dem Gelände der MAN-Turbo durch die Einheit des Dekontaminationszuges ein Zelt zur Dekontaminierung der verletzten Personen errichtet und in Betrieb genommen. Zeitgleich wurde durch den ASB Oberhausen ein Behandlungszelt errichtet, um die medizinische Versorgung der Verletzten sicherzustellen.

Feuerwehr-Übung gelungen

Durch den DRK Duisburg und DRK Oberhausen wurde parallel zum Einsatzort je eine Betreuungsstelle im Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und der Hauptschule Eisenheim zur Versorgung der evakuierten Bevölkerung eingerichtet. Vom DRK Oberhausen wurde zusätzlich eine Personenauskunftsstelle in Betrieb genommen.
Hintergrund der Übung war die Umsetzung und Erprobung des Landeskonzeptes „Verletztendekontamination NRW“. Wolfgang Tingler, Leiter der Berufsfeuerwehr Oberhausen, bedankte sich bei allen Beteiligten: „Die Zusammenarbeit mit Freiwilliger Feuerwehr, DRK und ASB hat sehr gut funktioniert. Ebenso haben die Maßnahmen in denjeweiligen Einsatzabschnitten hervorragend gegriffen. Wir hatten eine insgesamt sehr gute Einsatzübung ohne Probleme“. Die Übung hat unter Teilnahme der Bezirksregierung Düsseldorf stattgefunden, die als übergeordnete Behörde für die Landeskonzepte zuständig ist. Fotos: privat
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