Gas-Alarm in Osterfeld

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Foto: Carsten Walden

In den Nachmittagstunden des 18. Juni wurde die Berufsfeuerwehr zu einer Gasausströmung in Osterfeld alarmiert. In einem Mehrfamilieneckhaus mit Ladenlokal wurde von den anwesenden Personen ein verdächtiger Geruch wahrgenommen und ihnen wurde zum Teil schwindelig.

Von der Feuerwache 2 rückten die Einheiten mit dem erweiterten Löschzug sowie einem Sonderfahrzeug aus. Von der Feuerwache 1 wurden ein weiteres Löschfahrzeug sowie der Kommandowagen zur Unterstützung nachgefordert.
Bei Erreichen der Einsatzstelle standen schon zahlreiche Bewohner, auch angrenzender Wohnungen, auf der Straße. Nach Messungen durch Einsatzkräfte unter Atemschutz konnte die genaue Austrittsstelle des Gases - in diesem Fall Kohlenmonoxid einer defekten Ölheizung im Kellerbereich des Eckhauses - lokalisiert werden. Vorsorglich wurden die Anwohner der beiden angrenzenden Mehrfamilienhäuser ebenfalls evakuiert.

Evakuiert

Sieben Personen, die sich im direkten Einwirkbereich der Schadenstelle befanden, wurden rettungsdienstlich untersucht. Eine Person musste aufgrund eines Schwindelgefühls in ein Krankenhaus transportiert werden. Alle anderen Personen konnten nach kurzer Untersuchung durch den anwesenden Notarzt den Rettungswagen wieder verlassen.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Heizungsanlage durch einen vorgehenden Trupp abgeschaltet und der Kellerbereich wurde mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Die Kohlenmonoxidkonzentration nahm weiter ab und nach circa einer Stunde konnte Entwarnung gegeben werden.
Der Bezirksschornsteinfegermeister sowie Mitarbeiter des Energieversorgers nahmen weitere Messungen vor. Die Kriminalpolizei nahm die Ermitt-lungen auf. Der Einsatz dauerte etwa 1,5 Stunden.
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