Hauptschlagader des Ruhrgebiets

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Foto: privat Die aktuelle Maßnahme ist ein Bestandteil des Generationenprojekts Emscher-Umbau, in das die Emschergenossenschaft über fast 30 Jahre prognostizierte 5,266 Milliarden Euro investiert. Diese Kosten werden zu rund 80 Prozent von den Mitgliedern der Emschergenossenschaft getragen, d.h. von Bergbau, Industrie und Kommunen. Knapp 20 Prozent steuern das Land NRW und die EU über Fördermittel bei. Hintergrund Einen imposanten Anblick bietet die Baugrube des Pumpwerks. Quelle: Rupert Oberhäuser/Emscher

Die Emschergenossenschaft hat den Aushub der Baugrube für das Pumpwerk Oberhausen fertig gestellt. Damit wurden insgesamt 45 Meter abgetragen – die kreisrunde Grube an der Kurfürstenstraße hat einen Innendurchmesser von knapp 46 Metern.

Mittlerweile wurde sogar schon mit der Aufbringung der Kiesschicht auf der Sohle begonnen. Diese wird später auch noch betoniert werden, damit auf diesem Fundament das Gebäude für das eigentliche Pumpwerk gebaut werden kann.
Zur Erinnerung: Den 1. Spatenstich für diese Maßnahme hatten Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, und Oberbürgermeister Daniel Schranz im Mai 2016 durchgeführt. Das Pumpwerk Oberhausen ist ein wichtiger Bestandteil des Abwasserkanals Emscher – es dient ihm unter anderem als Zielschacht.
Der Abwasserkanal Emscher, die künftige abwassertechnische Hauptschlagader des Ruhrgebietes, ist insgesamt 51 Kilometer lang und reicht von Dortmund bis Dinslaken. In den separaten Bauabschnitten von Dortmund bis Bottrop hat die Emschergenossenschaft den Kanal bereits verlegt. Aktuell laufen Vortriebsarbeiten von Buschhausen aus.
Die beiden Vortriebsmaschinen sollen im Laufe dieses Sommers ihren endgültigen Zielschacht in Oberhausen-Biefang erreichen – in rund 40 Metern Tiefe werden sie in die Baugrube des neuen Pumpwerks Oberhausen einfahren.
Das Pumpwerk Oberhausen erfüllt später noch eine ganz andere Funktion: Das in der Tiefe ankommende Abwasser muss auf ein oberflächennahes Niveau gehoben werden, damit es dann über drei Kilometer lang in das Klärwerk Emschermündung in Dinslaken fließen kann.
Der Bau des Pumpwerkgebäudes sowie der Maschinen- und Elektrotechnik erfolgt sukzessive in den kommenden Jahren. Voraussichtlich Ende 2020 soll der Abwasserkanal Emscher mitsamt seinen insgesamt drei Pumpwerken (Gelsenkirchen, Bottrop und Oberhausen) in Betrieb genommen werden. gggg. Foto: privat Die aktuelle Maßnahme ist ein Bestandteil des Generationenprojekts Emscher-Umbau, in das die Emschergenossenschaft über fast 30 Jahre prognostizierte 5,266 Milliarden Euro investiert. Diese Kosten werden zu rund 80 Prozent von den Mitgliedern der Emschergenossenschaft getragen, d.h. von Bergbau, Industrie und Kommunen. Knapp 20 Prozent steuern das Land NRW und die EU über Fördermittel bei. Hintergrund Einen imposanten Anblick bietet die Baugrube des Pumpwerks.
Quelle: Rupert Oberhäuser/Emschergenossenschaft
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