Weniger Filialen bei der Sparkasse

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Der Verwaltungsrat hat in seiner letzten Sitzungeinstimmig mit Bernd Uppenkamp (Foto links, mit Wolfgang Große Brömer) den neuen Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse Oberhausen gewählt. Die Bestellung wird wirksam, wenn der Rat der Stadt Oberhausen diese genehmigt hat. Die Sitzung des Rates findet am 4. Februar statt.
Des Weiteren haben der Vorstand und der Verwaltungsrat der Stadtsparkasse Oberhausen einstimmig beschlossen, das Filialnetz dem veränderten Kundenverhalten anzupassen. „Wir müssen bereits seit längerer Zeit zur Kenntnis nehmen, dass sich das Kundenverhalten in Zeiten des Online-Bankings erheblich verändert hat“, erläutert Sparkassenvorstand Ulrich J. Salhofen. „Immer weniger Kunden suchen zur Erledigung der täglichen Bankgeschäfte ihre Filiale auf, sondern nutzen den heimischen Computer oder die zahlreichen SB-Medien der Sparkasse.“ Der technische Fortschritt verschärfe diese Entwicklung noch.
„Der Anteil der Kunden, die ihre Bankgeschäfte über das Internet betreiben, liegt mittlerweile bei gut 40 Prozent, berücksichtigt man auch die regelmäßigen Nutzer der SB-Geräte, dann steigt der Anteil noch spürbar an. Dies sind alles Gründe, warum der persönliche Besuch in der Filiale wesentlich seltener als früher erfolgt.“
„Keiner Sparkasse fällt es leicht, die Anzahl ihrer Filialen zu reduzieren,“ ergänzt Oliver Mebus. „Die sprichwörtliche Nähe zu unseren Kunden ist und bleibt unser Geschäftsmodell. Daher haben der Verwaltungsrat, der Personalrat und der Vorstand die anstehenden Maßnahmen mit großem Augenmaß beschlossen. Unsere Kunden werden in die nahegelegenen Filialen übergeleitet. Mit unseren Mitarbeitern haben wir ihren künftigen Einsatz sehr frühzeitig geklärt.“
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Siegfried Räbiger aus Oberhausen | 23.12.2012 | 21:08  
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