Begehung Vestische Straße: kontrovers und konstruktiv

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Regina Wittmann, GRÜNE Fraktionssprecherin, Oberhausen
Am Donnerstag, den 20. August, lud die Grüne Ratsfraktion zu einer Begehung und einem öffentlichen Austausch zum geplanten Netto-Markt auf der Vestischen Straße ein.
Rund 45 Interessierte und Betroffene kamen, um ihre Positionen und Interessen den anwesenden Grünen mitzuteilen.

„Ich nehme diesen Termin als geglückten Dialog mit, der für die Findung unserer Position ein wichtiger Bestandteil ist“, erklärt Fraktionssprecherin Regina Wittmann, die neben Bezirksvertreterin Eva Kauenhowen und Planungsausschuss-Mitglied Birgit Axt sich fast zwei Stunden mit den Anwesenden austauschte.

Die Moderation des kontroversen, dennoch konstruktiven Gesprächs, das teils auf dem betroffenen Grundstück stattfand, übernahm der Grüne Fraktions-Geschäftsführer, Armin Röpell. „Von der Gestaltung des Schallschutzes über Unfallrisiken, durch die Querung des Fußweges zur Einfahrt des geplanten Parkplatzes, bis hin zur Frage, wer überhaupt bestimme, ob ein Markt komme, reichte die Gesprächspalette.“
Röpell nahm ebenso nicht zu unterschätzende persönliche Interessen der Betroffenen wahr. „Auch das kann Politik nicht einfach beiseiteschieben“, ist seine Meinung.

Regina Wittmann machte an diesem Abend deutlich, dass eine Grüne Position nach bereits erfolgter interner Begehung sowie Abwägungen innerhalb der Planung und Austausch mit dem Betroffenen, dann durch die zurzeit noch laufende Prüfung des Einzelhandelskonzepts für die Osterfelder Heide möglich ist. „Solange die Analyse des Einzelhandelskonzepts aussteht, also, welche Konsequenzen es mit sich bringen kann, wenn das Quartier auf einen Discounter verzichtet oder ihn neu gebaut erhält, werden wir Grünen uns abschließend nicht zu diesem Thema positionieren“, beschreibt Wittmann den Stand des Prozesses.
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