Bessere Anbindung an die A3

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Oberhausen. Bei der Ansiedlung neuer Unternehmen gibt es in Oberhausen einen großen Nachholbedarf. Um das Potenzial des Waldteich-Geländes besser nutzen zu können, hat die CDU im Jahr 2011 eine zusätzliche Zufahrt zur A3 in diesem Bereich gefordert, konnte sich aber mit dieser Forderung nicht durchsetzen. Diesen Gedanken hat nun im Wahlkampf SPD-Kandidat Apostolos Tsalastras ebenfalls aufgegriffen.

Auf Einladung der Bürgerinitiative „Pro Weierheide“ hat sich Tsalastras über die Entwicklung der Gewerbegebiete im Waldteich und an der Waldteichstraße informiert. Einig war er sich mit Harald Bunk und Ludger Heithausen von der Bürgerinitiative sowie dem Stadtverordneten Helmut Broderick, dass eine erfolgreiche Entwicklung der Gewerbegebiete nur mit einer neuen Autobahnanbindung erfolgen kann.
„Die augenblickliche Planung auf dem Thyssen-Krupp-Gelände, die Logport-Ansiedlung und weitere Gewerbeansiedlungen überfordert das bestehende Verkehrsnetz“, sagte der Oberbürgermeisterkandidat. Die Weißensteinstraße und die Weierstraße könnten das zusätzliche LKW-Aufkommen nicht aufnehmen. „Es bedarf eines intelligenten Verkehrskonzeptes und des Autobahnanschlusses“, so Apostolos Tsalastras. „Davon kann dann auch die Fläche an der Zeche Sterkrade profitieren.“ In enger Abstimmung mit Landesverkehrsminister Mike Groschek will sich Apostolos Tsalastras in Berlin für das Thema einsetzen. Er versprach, „Pro Weierheide“ über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten und bei den Planungen alle Betroffenen zu beteiligen.
„Endlich eine vernünftige Lösung, die sowohl die Anwohner am Waldteich zufrieden stellt, als auch die Verkehrsprobleme bei zusätzlichen Gewerbeansiedlungen löst“, dies forderte bereits 2011 der Stadtverordnete Hans-Jürgen Nagels bei der Klausurtagung der CDU-Fraktion in Dresden.
Die SPD und die Verwaltung haben sich laut CDU damals gegen einen Autobahnanschluss ausgesprochen, der zur Andienung eines Röhrenzentrallagers gebaut werden sollte. Der Abstand der Zufahrt zu den Nachbaranschlüssen sei laut Richtlinien des Landesbetrieb Straßen zu kurz.

Viel Zeit verloren

Ein Argument, welches bei der CDU mit Blick auf die Duisburger A59 und die A40 nur Kopfschütteln auslöste und noch heute für Ärger sorgt: „Wir haben 2005/2006 das Thema zum ersten Mal angestoßen, dann 2011 nochmals. Wir haben unendlich viel Zeit verloren und selbst wenn es jetzt voran ginge, es werden noch Jahre vergehen, bis die Zufahrt gebaut ist“, so Daniel Schranz, Oberbürgermeisterkandidat der CDU. „Hätte man damals gehandelt, wäre die Anbindung heute da.“
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