Gute-Macht-Geschichten

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Zwei ausgewiesene politische Zeitungsautoren, Daniel Baumann und Stephan Hebel bringen Licht in den Wörternebel und die Sprechblasen der Regierenden und Politiker.

Das Buch ist Lexikon ähnlich alphabetisch von alternativlos, Anspruchsdenken bis Zinsenteignung aufgebaut. Dem Leser soll es gelingen politische Propaganda anhand der wichtigsten Worte zu erkennen und zu durchschauen. Dieser Ansatz wäre den Autoren zu kurz gegriffen. Durch die Nachweise der Zitate ist gewährleistet, dass es eine aktuelle, keine zufällige Aneinanderreihung der Auswahl der Worte gegeben ist. So können die Schreiber

• einerseits eine Hilfestellung für Kollegen und Studierende geben. Sprechblasen können erkannt und vermieden werden. Wer sich der bestehenden Manipulation des Lesers, des Gegenübers bewusst ist, kann mit der Sprache verantwortlich umgehen.

• Andererseits wollen sie durch den Aufbau als Lexikon ein übersichtliches Nachschlagewerk für den Alltag vorlegen, damit die Verantwortung der gewählten Worte wahrgenommen werden kann. Es ist ein guter Mittelweg gelungen. Wer Hintergründe erforschen will, kann den Verweisen vertiefend folgen.

Das Werk erklärt nicht nur das jeweilige Wort, sondern zeigt gleichzeitig beispielhaft die Möglichkeiten des Ge- und Missbrauches und deren Vertreter und Interessen auf zwei bis zu mehreren Seiten auf. Durch die Erklärungen und Interpretation zum jeweiligen derzeit gängigen Wort kann der Leser seinen eigenen Standort prüfen.

Das Ziel der Autoren ist erreicht, wenn die Erkenntnis gelingt:
„So werden wir durch Sprache manipuliert“

Es ist nicht nur ein Lesebuch, sondern auch ein Grundwerk für Schüler und ebenfalls Begleiter für alle, die die Sprache der Macht durchschauen wollen.

ISBN 978-3-86489-126-7 17.3.2016 Westendverlag Broschur ca. 248 Seiten
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